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Binance-CEO Zhao geht mit dem Krypto-Sektor hart ins Gericht - "Schlechte Projekte sollten nicht gerettet werden"

onvista · Uhr
Quelle: 99Art/Shutterstock.com

Im Einklang mit den Aktienmärkten kann die Kryptowährung Bitcoin im heutigen Handel wieder ein wenig an Boden gut machen und sich mit einem Plus von knapp 4 Prozent wieder deutlicher von der runden 20.000 Dollar Marke abheben. Derzeit notiert die Kryptowährung auf einem Niveau von 21.200 Dollar und damit immer noch unter dem langfristigen 200-Wochen-Trend, der in der Vergangenheit eine maßgebliche Unterstützung während eines Bitcoin-Bärenmarktes war.

Für viele Marktbeobachter gilt eine Rückeroberung des auf dem Niveau von derzeit 22.400 Dollar liegenden 200-Wochen-Trends mit der laufenden Wochenkerze als maßgebliche Voraussetzung, um weiteres Abwärtspotenzial zu vermeiden, auch wenn sich die runde Marke von 20.000 Dollar in dieser Woche als recht starke charttechnische Unterstützung erwiesen hat.

Quelle: tradingview

Binance-CEO Zhao: „Schlechte Projekte sollten nicht gerettet werden“

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Jedoch gibt es auch optimistische Stimmen, dass der Bitcoin-Kurs sich bereits in einer Phase der Bodenbildung befinden könnte. „Ich denke, dass das Schlimmste wahrscheinlich vorbei ist. Wir haben einen ziemlich scharfen Rückgang gesehen.“ So lautet die Einschätzung von Changpeng Zhao, CEO von Binance, einer der größten Krypto-Handelsplattformen der Welt. Während einer Rede am Mittwoch auf der Point Zero Forum-Konferenz in Zürich, Schweiz, sagte Zhao, er erwarte demnach in naher Zukunft keine größeren Preisrückgänge mehr für den Krypto-Sektor.

Jedoch hat er auch ein deutliches Statement zur Zukunft einiger Krypto-Projekte gegeben. Aus Sicht des Binance-CEOs werden viele Krypto-Unternehmen den derzeitigen Bärenmarkt nicht überleben – und sollten auch nicht in Form einer Übernahme durch größere Player wie beispielsweise Binance gerettet werden, da viele dieser Projekte, die nun in Schieflage geraten, keine guten Geschäftsmodelle aufweisen.

„Kurz gesagt, es sind einfach ‚schlechte‘ Projekte. Diese sollten nicht gerettet werden. Leider haben einige dieser „schlechten“ Projekte eine große Anzahl von Nutzern, die oft durch überhöhte Anreize, kreatives Marketing oder reine Schneeballsysteme akquiriert wurden. Außerdem gibt es in jeder Branche immer mehr gescheiterte Projekte als erfolgreiche.“ Allerdings schließt Zhao nicht aus, dass Binance Projekte übernehmen könnte, die zwar „Probleme haben, aber reparabel sind“ oder „gerade so überleben, aber großes Potenzial haben“. Man müsse jedoch bei jedem Projekt, von denen einige auch bereits aktiv auf Binance zugekommen seien, im Detail schauen und abwägen, so Zhao.

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