Textilkonzern

Geschäft bei Zara-Mutter Inditex wächst langsamer als im Post-Corona-Boom

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock.com

Madrid (Reuters) - Der Zara-Mutterkonzern Inditex ist mit einem Umsatz- und Gewinnplus ins neue Geschäftsjahr gestartet, kann aber seine Wachstumsraten aus den Boomzeiten nach Corona nicht halten.

Die Erlöse des weltgrößten börsennotierten Mode-Einzelhändlers stiegen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um sieben Prozent auf 8,15 Milliarden Euro, wie das spanische Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich ergab sich ein Gewinn von 1,29 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von elf Prozent und weit entfernt von den 54 Prozent zur selben Zeit des Vorjahres. Zu Inditex gehören auch die Marken Pull & Bear, Massimo Dutti oder Bershka.

Der H&M-Rivale traf mit seinen jüngsten Zahlen die Markterwartungen, während die Schweden die Analysten Ende März positiv überrascht hatten. H&M musste allerdings in seinem ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang hinnehmen. Inditex setzt im Konkurrenzkampf der Fast-Fashion-Riesen darauf, noch schneller Trends zu erkennen und Kollektionen zu wechseln. In den vergangenen Quartalen konnten die Spanier von Investitionen in ihre Filialen und in ihr Internet-Geschäft profitieren. Zugleich haben die beiden europäischen Mode-Riesen mit rasant wachsender Konkurrenz der asiatischen Online-Läden Shein und Temu zu kämpfen, die Europa mit Billigmode fluten.

(Bericht von Corina Pons, geschrieben von Elke Ahlswede, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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