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APA ots news: Neuausschreibung des OeNB-Förderprogramms für die österreichische Wirtschaftsforschung

Wien (APA-ots) - Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) hat das  
bisherige System an Basisfinanzierungen für österreichische 
Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2022 im Rahmen eines neuen 
OeNB-Förderprogramms reformiert. Nunmehr gelangen die 
Subventionsverhältnisse für die Periode 2025 - 2027 neuerlich zur 
Ausschreibung. Dabei wird unabhängige Wirtschaftsforschung als 
relevantes öffentliches Gut verstanden. Die konkreten Zuteilungen 
werden transparent und gemäß klar definierten Kriterien erfolgen und 
einer externen und unabhängigen Evaluierung durch internationale 
Expert:innen unterliegen. Das Förderprogramm ergänzt damit im Bereich 
der Wirtschaftsforschung weiterhin die Ad-personam-Projektförderung 
des originären Jubiläumsfonds. 

Unabhängige Wirtschaftsforschung als förderungswürdiges 
öffentliches Gut 

Unabhängige, hochqualitative empirische Wirtschaftsforschung 
generiert wichtige Entscheidungsgrundlagen für staatliche 
Akteur:innen und informiert die Öffentlichkeit durch die Analyse 
wirtschaftspolitischer Maßnahmen. Unabhängige Wirtschaftsforschung 
stellt somit insgesamt ein bedeutsames öffentliches Gut dar. Die OeNB 
anerkannte und unterstrich diese Einschätzung im Jahr 2022 mit der 
Ausgestaltung eines neuen innovativen Förderprogramms, indem ein 
wertvoller - auch finanzieller - Beitrag für heimische 
Wirtschaftsforschungsinstitute geschaffen wurde, um die 
Unabhängigkeit der Wirtschaftsforschung gegenüber Politik und 
Wirtschaft sicherzustellen. 

Die OeNB unterstützt über dieses Förderinstrument aktuell vier 
große heimische Wirtschaftsforschungsinstitute - WIFO 
(Wirtschaftsforschungsinstitut), IHS (Institut für Höhere Studien), 
wiiw (Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche) und 
CSH (Complexity Science Hub) - mit einem Förderbetrag in der Höhe von 
rund 4,5 Mio EUR jährlich. Seit Mitte der 1980er-Jahre wurden 
Basisfinanzierungen an heimische Wirtschaftsforschungsinstitute mit 
einem Gesamtvolumen von insgesamt über 100 Mio EUR ausgeschüttet. 

Neuausschreibung von Subventionsverhältnissen für die 
Förderperiode 2025-2027 

Auf Basis der Erfahrungswerte der Erstausschreibung werden nunmehr 
erneut dreijährige Subventionsverhältnisse von 2025 - 2027 seitens 
der OeNB ausgeschrieben, die unter Zugrundelegung der skizzierten 
strategischen Ausrichtung weiterhin eine adäquate Anreizstruktur 
schaffen sollen. Die Ausschreibung erfolgt ab sofort bis Anfang 
September 2024; die konkreten Förderentscheidungen werden plangemäß 
bis Spätherbst 2024 vorliegen und nach entsprechender interner 
Beschlussfassung veröffentlicht. 

Die konkreten Zuteilungen des Förderbudgets werden wiederum in 
einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter Beteiligung externer 
internationaler Expert:innen mit Erfahrungswerten bei der Bewertung 
von Wirtschaftsforschungsinstituten erfolgen. Die Beurteilung während 
des gesamten Bewertungsverfahrens folgt dabei einem definierten 
Kriterienkatalog (mit den Subkategorien Wissenschaft, Analysen, 
Anwendungsorientierung, Information und Ausbildung), der in seinem 
Kern die essenzielle Unabhängigkeit der 
Wirtschaftsforschungstätigkeit vorsieht. 

Um längerfristige Rechts- und Planungssicherheit für die 
institutionellen Förderempfänger:innen des Förderprogramms zu 
ermöglichen, werden im Anschluss an die Durchführung des 
Evaluationsverfahrens wiederum Förderverträge mit den definierten 
Subventionsempfänger: innen abgeschlossen. 

Rückfragehinweis: 
   Oesterreichische Nationalbank 
   Mag. Maria-Elisabeth Faulmann 
   Pressesprecherin 
   (+43-1) 404 20-6900 
   maria-elisabeth.faulmann@oenb.at 
   www.oenb.at 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/156/aom 

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER 
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** 

OTS0040    2024-07-10/10:08

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