Bundeswehr erhält erstes Iris-T-Luftabwehrsystem

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Berlin (Reuters) - Die Bundeswehr wird am Mittwoch das erste Luftabwehrsystem des Typs Iris-T SLM der Firma Diehl offiziell in Betrieb nehmen.

Bundeskanzler Olaf Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius werden dazu im schleswig-holsteinischen Todendorf bei der dortigen Flugabwehrraketengruppe 61 der Bundeswehr erwartet, teilte ein Regierungssprecher am Freitag mit.

Insgesamt werde die Bundeswehr bis 2027 sechs dieser Systeme erhalten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Mit Blick auf die Ukraine fügte der Sprecher hinzu, dass man dem Land weitere Systeme liefern werde. Deutschland müsse aber auch die eigene Luftverteidigung stärken. "Wir müssen auch dafür sorgen, dass die Nato und wir im Bereich Luftverteidigung handlungsfähig sind", betonte er. Ein Regierungssprecher sagte, dass in Todendorf außerdem ein neues Ausbildungszentrum für die Flug- und Raketenabwehr der Iris-T SLM entstehe, in dem alle an der sogenannten European Sky Shield Initiative beteiligten Nationen ihr Personal ausbilden könnten. Schon seit August vergangenen Jahres würden dort ukrainische Soldatinnen und Soldaten an dem Gerät ausgebildet. Deutschland wird der Ukraine nach Angaben der Regierung noch in diesem und im kommenden Jahr ebenfalls weitere Systeme liefern.

(Bericht von Andreas Rinke; redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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