
DAX 40 Ausblick: EZB sinkt Zinsen erwartungsgemäß – Fed im Fokus
Die EZB hat am Donnerstagnachmittag erwartungsgemäß an den berüchtigten Zinsschrauben gedreht. Allerdings ließen die Währungshüter offen, wie es um die zukünftige Geldpolitik in der Eurozone bestellt ist. Nun könnte die am kommenden Mittwoch anstehende Fed-Notenbanksitzung allmählich ihre Schatten vorauswerfen.
Einlagenzinssatz für Banken sinkt um 0,25 Prozentpunkte – Hauptrefinanzierungssatz um 0,6 Prozentpunkte
„Der EZB-Rat legt sich nicht im Voraus auf einen bestimmten Zinspfad fest“, hieß es.
Der Einlagenzinssatz für Geschäftsbanken sinkt um 0,25 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt am Main am mitteilte. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld leihen können sinkt um 0,6 Prozentpunkte auf 3,65 Prozent.
Im August lag die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent per Jahresmonatsvergleich und damit auf dem tiefsten Stand seit Sommer 2021. Im Oktober 2022 hatte der Preisdruck in der Eurozone noch bei über 10 Prozent notiert. Laut EZB werde die Teuerung im laufenden Jahr im Mittel bei 2,5 Prozent und im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2025 gen Zwei-Prozent-Ziel zurückgehen, hieß es.
Das Wirtschaftswachstum soll im Jahr 2024 allerdings nur noch ein Plus von 0,8 Prozent betragen, nach vorhergesagten 0,9 Prozent im Juni.

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