Pharma-Verpackungshersteller

Gerresheimer streicht Ziele zusammen - Aktie fällt

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Homepage Gerresheimer

Der Pharma-Verpackungshersteller Gerresheimer setzt sich wegen der überraschend langsamen Markterholung und eines Produktionsstopps infolge eines Hurrikans kleinere Ziele. Im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende November) dürfte der Umsatz des im MDax notierten Unternehmen aus eigener Kraft nur noch um drei bis vier Prozent wachsen, wie es am Montag in Düsseldorf mitteilte. Bislang hatte das Management ein Plus gegenüber dem Vorjahreswert um fünf bis zehn Prozent angepeilt. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) soll nun auf 415 bis 430 Millionen Euro statt wie bislang erwartet 430 bis 450 Millionen Euro steigen. Nach Veröffentlichung der Gewinnwarnung rutschte die Gerresheimer-Aktie auf ein Tagestief und notierte zuletzt 7,5 Prozent niedriger.

Noch bei Vorstellung der Halbjahreszahlen hatte der Vorstand auf eine Geschäftsbelebung in der zweiten Jahreshälfte gehofft. Zusätzlich zur langsameren Erholung muss Gerresheimer die Produktion von Injektionsfläschchen in den USA unterbrechen, nachdem dort ein Werk von einer Überschwemmung infolge des Hurrikans Helene getroffen wurde. Das Management geht von einem Stopp von mehreren Wochen aus.

Für das neue Geschäftsjahr rechnet Gerresheimer wegen einer schwächeren Nachfrage nach Injektionsfläschchen nun noch mit einem organischen Umsatzplus von sieben bis zehn Prozent. Bislang hatten die Vorstände 10 bis 15 Prozent angepeilt. Vom Erlös dürften dann nur noch rund 22 Prozent als bereinigtes Ergebnis (ber Ebitda) übrig bleiben - bislang hatte Gerresheimer auf 22 Prozent oder mehr gehofft.

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