Rohstoff

Ölpreise legen zu: Fallende US-Ölreserven stützen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Kodda/Shutterstock.com

Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Bis zum Nachmittag bauten sie leichte Kursgewinne aus dem frühen Handel ein Stück weit aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 72,16 US-Dollar. Das waren 1,04 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,00 Dollar auf 68,21 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den Vereinigten Staaten. Die US-Regierung hatte am Nachmittag einen überraschenden Rückgang der Vorräte in den USA gemeldet. Demnach sanken die Bestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 0,5 Millionen auf 425,5 Millionen Barrel. Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 1,8 Millionen Barrel erwartet.

Zuvor war bereits vom Interessenverband American Petroleum Institute (API) ein Rückgang der Ölreserven in der vergangenen Woche verzeichnet worden. Sinkende Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt stützen in der Regel die Ölpreise.

Damit konnte sich diese weiter stabilisieren, nachdem sie zu Beginn der Woche kräftig gefallen waren. Nach wie vor bleibt die Lage im Nahen Osten ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Zuletzt haben die Sorgen über eine weitere Zuspitzung der Lage etwas nachgelassen, nachdem Israel bei einem Angriff auf den Iran am vergangenen Wochenende Anlagen der Ölindustrie verschont hatte.

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