Aktie aus dem MDax und TecDax

Aixtron blickt vorsichtig aufs kommende Jahr - Ziele für 2024 bestätigt

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: r.classen / Shutterstock.com

Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron bekommt die in den vergangenen Monaten gestiegene Investitionszurückhaltung vieler Chipkonzerne weiter zu spüren. Eine trägere Nachfrage unter anderem nach Elektroautos setzt Hersteller und Zulieferer unter Druck, sie verschieben Projekte oder streichen sie komplett.

Die Jahresziele 2024 bestätigte der im MDax gelistete Konzern bei der Vorlage der Zahlen des dritten Quartals am Donnerstag zwar, äußerte sich aber verhalten zum kommenden Jahr. Angesichts einer wohl auch dann gedämpften Nachfrage sei 2025 ein Umsatz auf dem Niveau von 2024 oder leicht darunter wahrscheinlich. Ganz überraschend kommt das nicht.

2024 peilt Aixtron-Chef Felix Grawert Erlöse von 620 bis 660 Millionen Euro an - nach 630 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Davon sollen vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) etwa 22 bis 25 Prozent hängen bleiben. Für das Erreichen des Umsatzzieles braucht Aixtron nun einen Schlussspurt.

In den drei Monaten bis Ende September sank der Umsatz, was laut Aixtron auch an der - auf Kundenwunsch - ins Schlussviertel verschobenen Auslieferung eines Großprojektes lag. Damit stehen nach neun Monaten gut 406 Millionen Euro Umsatz in den Büchern.

Quartalszahlen Q3/24 Aixtron im Überblick

In den drei Monaten bis Ende September sank der Umsatz, was laut Aixtron auch an der - auf Kundenwunsch - ins Schlussviertel verschobenen Auslieferung eines Großprojektes lag. Damit stehen nach neun Monaten gut 406 Millionen Euro Umsatz in den Büchern.

Die Ebit-Marge liegt bei 24 Prozent. Dass der Betriebsgewinn stärker als der Umsatz zurückging, lag am größeren Geschäftsanteil margenschwächerer Anlagen zur LED-Produktion. Sowohl Umsatz als auch Betriebsergebnis blieben hinter der vom Unternehmen zur Verfügung gestellten medianen Analystenschätzung zurück.

Das Unternehmen spricht von einer moderaten Nachfrage im Galliumnitrid- (GaN) und Silizium-Karbid (SiC)-Bereich - Hochleistungshalbleiter, die in immer mehr Bereichen klassische Elektronikchips aus Silizium ersetzen.

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