BASF - Wintershall-Dea-Börsengang ab Herbst angedacht

Reuters

Frankfurt (Reuters) - BASF peilt einen Börsengang seiner Beteiligung Wintershall Dea ab Herbst an.

"Wenn Sie an die Vorlaufzeit für einen Börsengang denken, sprechen wir hier von der zweiten Jahreshälfte," sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel am Freitag in einer Analystenkonferenz. Die zweite Jahreshälfte bedeutet ab September, ergänzte er. BASF hatte zuvor erklärt, von einer Erstplatzierung von Wintershall Dea im Jahr 2021 auszugehen.

Der Öl- und Gaskonzern entstand 2019 aus dem Zusammenschluss der BASF-Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea zu Europas größtem Gas- und Ölproduzenten. Die Investorengruppe LetterOne, die ehemalige Dea-Eignerin, hält an dem Gemeinschaftsunternehmen 33 Prozent. Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF ist mit 67 Prozent beteiligt. Der eigentlich für 2020 geplante Börsengang wurde wegen der Corona-Krise abgeblasen. Wintershall-Dea-Chef Mario Mehren hatte vor wenigen Tagen gesagt, über den genauen Zeitpunkt des IPO in diesem Jahr müssten die beiden Anteilseigner entscheiden.

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