Bitcoin: Kurzfristige Rally endet vorerst am charttechnischen Widerstand bei 40.000 Dollar

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Bitcoin: Kurzfristige Rally endet vorerst am charttechnischen Widerstand bei 40.000 Dollar

Nach einer starken Rally mit acht Gewinntagen infolge hat Bitcoin gestern zum ersten Mal wieder auf die Bremse getreten und leidet heute unter deutlicheren Abverkäufen. Nachdem es in den letzten zwei Handelstagen diverse Male kurz zurück über die Marke von 40.000 Dollar ging, ist der Kurs heute wieder bis unter die Marke von 39.000 Dollar gefallen.

Damit befindet sich der Kurs weiterhin in dem langfristigen Seitwärtskanal zwischen 30- und 40.000 Dollar und konnte sowohl diese Runde Marke, als auch den 100-Tage-Trend als wichtige Widerstände vorerst nicht durchbrechen.

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Initiator der zurückliegenden Mikro-Rally waren Meldungen, dass Amazon langfristig plane, Bitcoin als Zahlungsmittel in die eigene Online-Plattform zu integrieren und auch einen eigenen Token zu programmieren. Eine Stellenanzeige für krypto-affine Experten hatte diese Gerüchte befeuert, diese wurden jedoch mittlerweile von Amazon dementiert.

Währenddessen plant das US-Unternehmen Microstrategy, noch weitere Bitcoin aufzukaufen. „Wir freuen uns weiterhin über die Ergebnisse der Umsetzung unserer Digital-Asset-Strategie. Durch unsere jüngste Kapitalerhöhung konnten wir unseren digitalen Bestand auf über 105.000 Bitcoins erweitern. Wir beabsichtigen auch in Zukunft, zusätzliches Kapital in unsere Digital-Asset-Strategie einzusetzen“, hieß es von CEO Michael Saylor im Zuge der Zahlenvorlage des Unternehmens.

Auf regulatorischer Ebene erfährt Binance, einer der größten Krypto-Handelsplätze der Welt, weiteren Gegenwind. Binance gab am Freitag offiziell bekannt, dass es seinen Derivatehandel in der gesamten europäischen Region aussetzen wird, beginnend mit Deutschland, Italien und den Niederlanden. Das Unternehmen stellte klar, dass Benutzer in den genannten Ländern ab sofort keine neuen Futures-Konten auf Binance eröffnen können. Dies ist eine Reaktion auf die wachsende regulatorische Kontrolle, mit der sich das Unternehmen in vielen Ländern konfrontiert sieht.

Langfristig bleibt Binance und vor allem sein CEO Changpeng Zhao trotzdem optimistisch. Letzte Woche gab er bekannt, dass Binance US, eine in den USA ansässige Kryptowährungsbörse, die getrennt von Binance operiert, an die Börse gehen will.

„Binance US prüft die IPO-Route. Die meisten Aufsichtsbehörden sind mit einem bestimmten Muster vertraut oder haben einen Hauptsitz, eine Unternehmensstruktur. Aber wir bauen diese Strukturen auf, um einen Börsengang zu erleichtern“, sagte Zhao.

onvista-Redaktion

Titelfoto: Igor Batrakov / Shutterstock.com

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