Brockhaus Capital: Erfolgreiches Börsendebüt trotz negativem Marktumfeld

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Brockhaus Capital: Erfolgreiches Börsendebüt trotz negativem Marktumfeld

Das Börsendebüt von Brockhaus Capital Management (BCM) ist am Dienstag geglückt. Die im Rahmen einer Privatplatzierung zu 32 Euro ausgegebenen Aktien der Beteiligungsgesellschaft starteten am Morgen höher in den Handel, auch wenn das Umfeld am Aktienmarkt wegen neuer Sorgen um die Corona-Pandemie wieder düsterer wurde. Der erste Kurs lag mit 36,55 Euro 14 Prozent darüber. Im weiteren Handel wurden die Papiere zuletzt mit knapp 35 Euro gehandelt.

Im Rahmen des Börsengangs wurden insgesamt knapp 3,6 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren platziert, was einem Emissionsvolumen von 115 Millionen Euro entspricht. Insgesamt wird die Beteiligungsgesellschaft so am Markt mit 332 Millionen Euro bewertet. Das Unternehmen fokussiert sich auf den Erwerb von margen- und wachstumsstarken Technologie-Champions im deutschen Mittelstand und will die Erlöse zur Finanzierung der Wachstumsstrategie mit neuen Beteiligungen nutzen.

BCM gut gerüstet für die Zukunft

Die härtesten Einschläge durch die Coronavirus-Pandemie dürften aus Sicht des Managements überstanden sein. Zwar seien die Umsatzerlöse im April und Mai infolge der Krise deutlich gesunken. Allerdings habe sich der Auftragseingang der Tochtergesellschaften in den letzten Wochen deutlich erholt.

Sollten diese Trends anhalten, erwartet das Management für 2020 ein Gesamtumsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und für 2021 eine Rückkehr zu zweistelligem prozentualem Wachstum im hohen Zehner-Prozentbereich. 2019 hatte BCM mit ihren beiden bisherigen Zukäufen einen voll konsolidierten Pro-forma-Umsatz von etwa 54 Millionen Euro und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 16 Millionen Euro erzielt.

Das Unternehmen will vor allem in die Bereiche Software, Medizintechnik, Umweltschutz und Sicherheitstechnologien investieren, der deutschsprachige Raum liegt dabei im Fokus. „BCM sucht profitable Technologiefirmen, die eine operative Gewinnmarge – gemessen am Ebitda – von momentan über 25 Prozent aufweisen. Startups kommen für uns nicht infrage“, sagte CEO Marco Brockhaus zuletzt in einem Interview mit dem Handelsblatt.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: kenary820 / Shutterstock

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