Bundesregierung pocht auf europaweit nutzbare Corona-App

Reuters

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung dringt auf die Anwendung nur einer Corona-Tracing-App gegen die Ausbreitung des Virus in ganz Europa.

Das Schlimmste wäre, wenn viele verschiedene Apps benutzt würden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die sogenannte Tracing-App, die Bürger vor einem Kontakt mit einen Corona-Infektion waren soll, müsse auf europäische Ebene und grenzüberschreitend funktionieren. Dazu sei die von 130 Wissenschaftlern aus mehreren Ländern entwickelte Technik "PEPP-PT" ein vielversprechender Weg. Auch die EU-Datenschutzbehörde EDPS machte sich für eine grenzüberschreitende App stark. Dies werde bessere Ergebnisse liefern als ein Sammelsurium einzelstaatlicher Lösungen.

Die Nutzung der App in Deutschland werde auf jeden Fall freiwillig sei, sagte Seibert. Wie eine EU-weite Abstimmung erfolgen solle, sagte er nicht. Eigene nationale Corona-Apps werden derzeit etwa auch in den EU-Ländern Polen und Österreich sowie in Großbritannien entwickelt.

Die PEPP-PT-Technik gilt regierungsintern als der vielversprechendste Ansatz, auch wenn der Regierungssprecher betonte, dass man "die Entwicklung verschiedener Techniken" begleite. Seibert sagte, dass die App in den "kommenden Tagen und Wochen" zum Einsatz kommen solle. Sie gilt als eine der Voraussetzungen für eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen.

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