Der starken Wall Street zum Trotz – ein weiterer Hedgefonds-Milliardär warnt: „25 Prozent Cash und 25 Prozent Gold zu haben würde ich gerade nicht verrückt nennen“

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An den amerikanischen Märkten startet die Handelswoche mit ordentlich Schwung. Einmal mehr haben vor allem die Tech-Werte die Anleger hervorgelockt und für starke Kursanstiege gesorgt. Wegen des Bankenfeiertags „Columbus Day“ rechnen Börsianer indes mit einem eher ruhigen Handelsgeschehen.

Der starken Wall Street zum Trotz – ein weiterer Hedgefonds-Milliardär warnt: „25 Prozent Cash und 25 Prozent Gold zu haben würde ich gerade nicht verrückt nennen“

Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn ist der Dow Jones Industrial um 0,48 Prozent auf 28.723,13 Punkte geklettert. In der vergangenen Woche hatte der bekannteste amerikanische Aktienindex unter dem Strich um mehr als drei Prozent zugelegt. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,75 Prozent auf 3503,09 Punkte hoch, während der technologielastige Nasdaq 100 1,38 Prozent auf 11.887,80 Zähler gewinnen kann.

Unter der Oberfläche ist die Sorge um die diversen Problemherde und negative Auswirkungen für die Aktienmärkte jedoch keines Falls vergangen. Die US-Wahl rückt näher und verspricht turbulent zu werden. Und die anstehende Quartalsberichtssaison wird einmal mehr ein Gradmesser dafür, wie gut die Unternehmen mit der Krise zurecht kommen.

Hedgefonds-Milliardär warnt

Knock-Outs zum Goldpreis

Kurserwartung
Goldpreis-Rohstoff wird steigen
Goldpreis-Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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Jeffrey Gundlach, Milliardär und Gründer der Investmentfirma DoubleLine Capital, reiht sich ein in die prominenten Stimmen am Finanzmarkt, die der derzeitigen Situation nicht so recht über den Weg trauen wollen und für eine etwas defensivere Strategie pledieren. Das Branchenportal Marketwatch berichtet über die jüngste Einschätzung des Milliardärs, die er in einem Video-Interview gegeben hat.

Laut Gundlach wird es spätestens in den nächsten 18 Monaten aus Investmentsicht „ziemlich hart werden“ und man sollte sich an den Märkten lieber zurückhalten. Vor allem der amerikanische Markt wird aus seiner Sicht einer mit der schlechtesten Performance sein – und er nennt den sich abschwächenden Dollar als einen der Hauptgründe dafür.

Er hat auch einen konkreten Tipp für eine derzeit sinnvolle Aufstellung des Portfolios: „Ich denke, 25 Prozent Gold zu besitzen ist momentan nicht verrückt. Ich halte es auch nicht für verrückt, 25 Prozent Cash zu besitzen“, während die restlichen 50 Prozent sich jeweils zur Hälfte aus Aktien und Anleihen zusammensetzen sollten. Die diversen potenziellen Risiken, die derzeit an den Märkten herrschen, würden diese Strategie der Asset-Allokation im eigenen Portfolio nötig machen, so Gundlach.

Auch die Zahl der noch bevorstehenden Firmenpleiten hält er für eine von den meisten Investoren unterschätzte Variable und daher sei die derzeitige Phase eine der seltenen Gelegenheiten, um sich von Aktien zu trennen, um zu einem späteren Zeitpunkt günstig wieder einzusteigen. „Der derzeit sinnvollste Trade ist, auf den besten Zeitpunkt für einen Trade zu warten“, so Gundlach. Der Trick bestünde darin, bereit zu sein, wenn die Schnäppchen zum mitnehmen verfügbar werden.

onvista-Redaktion/dpa-AFX

Titelfoto: Romolo Tavani / Shutterstock.com

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