Nikola: Neuer GM-Deal lässt Aktie erneut abstürzen – keine Beteiligung, kein Badger, keine Fantasie

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Nikola: Neuer GM-Deal lässt Aktie erneut abstürzen – keine Beteiligung, kein Badger, keine Fantasie

Eigentlich wollten Nikola und Gerneral Motors am Donnerstag die Katze zu ihrem Deal aus dem Sack lassen. Die neue Kooperation wird allerdings heute schon verkündet und sie ist deutlich kleiner, als der ursprüngliche Plan, was die Aktie erneut auf Talfahrt schickt. Vorbörslich verlieren die Nikola-Papiere um die 17 Prozent.

Keine Beteiligung – kein Badger

Jetzt wird ein wenig klar, warum der neue Nikola-Boss Mark Russel zuletzt immer darauf hingewiesen hat, dass der Pick-Up Badger eigentlich nur ein Zubrot sei und der Hauptfokus auf der Produktion von E-Lkw liege. Von dem ursprünglichen Deal, den GM und Nikola Mitte September angestrebt hatten, ist nicht gerade viel übrig geblieben. Damals war angedacht worden, dass sie der etablierte US-Autobauer sich für rund 2 Milliarden Dollar 11 Prozent der Nikola-Anteile sichert, den Pick-Up Badger baut und dem LKW Spezialisten seine Batterie-Technologie zur Verfügung stellt. Jetzt sieht die Lage komplett anders aus.

GM beteiligt sich nicht an Nikola und baut auch nicht den Nikola Badger. Damit dürften auch keine 2 Milliarden Dollar auf das Konto von Nikola fließen. Was unterm Strich übrig bleibt ist eine kleine Vereinbarung, die eine Zusammenarbeit im Bereich der Brennstoffzellentechnologie regelt. Deutlich weniger als ursprünglich geplant.

Anleger sind enttäuscht

Die neue Vereinbarung zwischen GM und Nikola hört sich für den LKW-Spezialisten nicht gerade gut an. Es sieht mehr nach einer Zweckpartnerschaft aus, damit beide Seiten ihr Gesicht wahren können, nachdem der ursprüngliche Plan durch die Short-Attacke von Hindenburg Research torpediert wurde.

Da der erste Plan jetzt auf ein Minumum zurechtgestutzt wurde, werden die Zweifel an dem Erfolg der Nikola-LKW wieder etwas größer und die Badger-Fantasie ist erst einmal komplett raus aus der Aktie.

Redaktionsleiter Markus Weingran hatte bei Mahlzeit den Anlegern bereits geraten am Seitenrand stehen zu bleiben, bis eine Entscheidung über den GM-Deal gefallen ist. In der morgigen Ausgabe wird er sich die Aktie mit Sicherheit noch einmal genauer anschauen.

Bis dahin können Sie ja mal einen Blick in die heutige Folge werfen. Da geht es unter anderen über einen französischen Wert, der mit drei guten Nachrichten langsam, aber sicher in der Wasserstoff-Branche Fuß fasst und heute eine Kooperation mit Plug Power vermeldet hat.

onvista Mahlzeit: Zwei Wasserstoff-Aktien die aktuell nicht zu bremsen sind!

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Redation onvista

Foto: Hompage Nikola

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