Schweizer Anleger setzen auf Konjunktur - CS im Greensill-Strudel

Reuters

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat ihre zu Wochenbeginn gestartete Rally am Dienstag fortgesetzt.

Nach dem fast zweiprozentigen Kurssprung vom Vortag legte der Leitindex SMI bis zum Nachmittag weitere 1,2 Prozent auf 10.829 Punkte zu. Nachdem Notenbankvertreter weltweit versichert hatten, dass die Geldschleusen weit offen bleiben würden, rückten bei den Anleger die Konjunkturhoffnungen wieder in den Vordergrund.

Bei den Standardwerten setzte sich die Bauchemiefirma Sika mit 3,1 Prozent Kursplus an die Spitze. Die beiden Versicherungskonzerne Zurich und Swiss Re gewannen mehr als zwei Prozent an Wert. Auch zum Zementhersteller LafargeHolcim, zum Elektrotechnikkonzern ABB und zur Grossbank UBS griffen die Investoren, die Aktien stiegen um mehr als ein Prozent.

Die Anteile von Swiss Life rückten 1,6 Prozent vor. Der Lebensversicherer verdiente 2020 zwar weniger, unter anderem wegen einer Rückstellung für einen Rechtsfall in den USA, hebt allerdings die Dividende an und will sein Aktienrückkaufprogramm planmässig abschliessen.

Einziger Verlierer im SMI war die Credit Suisse mit 2,3 Prozent Kursabschlag. Anleger befürchten, dass die Turbulenzen um die Finanzgesellschaft Greensill Capital die Bank viel Geld kosten könnte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu SMI Index

  • 11.210,00 Pkt.
  • 0,00%
13.04.2021, 03:50, Deutsche Bank Indikation
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf SMI (249)

Derivate-Wissen

Sie möchten in den "SMI" investieren?

Indexzertifikate geben Ihnen die Möglichkeit an der Kursentwicklung eines Index teilzuhaben.

Erfahren Sie mehr zu Partizipations-Zertifikaten