Suse und das Wechselbad der Gefühle – vom Allzeithoch zu Jahresanfang fällt die Aktie auf ihr Allzeittief

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Keine Aktie in der Dax-Familie hat es im neuen Jahr so schlimm erwischt wie die Papiere des Software-Spezialisten. Im Zuge der schlechten Stimmung sackte der Kurs des Linux-Entwicklers in der Spitze bis auf 25,20 Euro ab. Damit hat die Aktie von ihrem Allzeithoch, dass sie Anfang Januar erreichte, fast 44 Prozent an Wert verloren. Anleger, die genau zu Jahresbeginn in die Aufwärtsbewegung reingekauft haben, liegen mit 36 Prozent im Minus. Kein anderer Wert aus der Dax-Familien hat aktuell so einen großen Rücksetzer seit Jahresbeginn verzeichnet. Wobei Delivery Hero und Nemetschek mit einem Minus von 32 Prozent seit Jahresanfang auch nicht viel besser in das neue Jahr gekommen sind.

Achterbahnfahrt von Hoch auf Tief

Der erste Monat dieses Jahres war für die Suse-Papiere bisher von einer heftigen Berg- und Talfahrt bestimmt. Am ersten Handelstag des neuen Jahres war es für sie auf ein Rekordhoch von 44,80 Euro hochgegangen. Doch dann folgte im Zuge der Techwerte-Krise der jähe Absturz. Technologie-Aktien haben seit einiger Zeit einen schweren Stand. Die anstehende Zinserhöhung in den USA belasten die oft hoch bewerteten Titel deutlich.

Analystenlob verpufft

Dabei war das Lob der Analysten nach den kürzlich vorgelegten Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 groß gewesen. Unter anderem hatten die Deutsche Bank und Goldman Sachs von einem starken Zahlenwerk und positiven Ausblick auf das neue Jahr geschrieben und ihre Kaufurteile und Kursziele von 45 und 46 Euro bekräftigt. Die Bank of America hatte ebenfalls ihre „Buy“-Empfehlung bekräftigt und zudem ihr Kursziel von 45 auf 46 Euro angehoben.

Redaktion onvista / dap-AFX

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