Das ist die heißeste KI-Aktie der Welt

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Künstliche Intelligenz entwickelt sich Jahr für Jahr weiter. Das wahre Marktpotenzial dieser Technologie ist gar nicht wirklich abschätzbar. Wir wissen nur so viel: Es ist absolut gigantisch. Und Unternehmen, die KI-Lösungen bereitstellen oder von ihrer Anwendung profitieren, könnten immense Gewinnsprünge verzeichnen. Das macht KI-Aktien so unglaublich spannend und faszinierend für Anleger.

Vielleicht denkst du an Alphabet (WKN: A14Y6F, A14Y6H), Meta (WKN: A1JWVX) und Nvidia (WKN: 918422), wenn ich von KI-Aktien rede. Keine Frage, alle diese Unternehmen sind große Profiteure dieser spannenden Technologie. Aber ein Unternehmen wird derzeit noch oft übersehen: Tesla (WKN: A1CX3T). Aus meiner Sicht eine sträfliche Fehleinschätzung, was der Öffentlichkeit spätestens in ein paar Jahren auffallen wird.

Solange die Öffentlichkeit noch rätselt, hast du als findiger Investor die Chance, dich in der Tesla-Aktie zu positionieren. Hier sind die Gründe, warum Tesla zu den allerbesten KI-Aktien zählt.

Autonomes Fahren: Tesla in der Pole Position

In Nordamerika nutzen 160.000 Kunden das Betaprogramm zum autonomen Fahren. Die Software erhält fast im Wochentakt neue Updates. Wie macht Tesla das? Die Antwort zeigt, warum das Unternehmen zu den Top-KI-Aktien zählt.

Die Grundlage der Full Self Driving Beta ist künstliche Intelligenz, gefüttert mit jeder Menge Daten. Konkret nutzt Tesla seine millionenstarke Kundenflotte, um diverse Kameravideos aus der realen Welt zu gewinnen. Das Unternehmen hat einen automatisierten Prozess (Autolabeling) entwickelt, um in den Videos andere Verkehrsteilnehmer, Hindernisse, Fahrspuren und Ähnliches zu annotieren. 4,8 Mio. Videoclips umfasst das Trainingsset derzeit.

Die mit diesen annotierten Videoclips trainierten neuronalen Netze spielt Tesla dann per Software-Update auf die 160.000 Autos starke Betatester-Flotte auf. Die Fahrzeuge berechnen in Echtzeit ein 3D-Abbild der Umgebung, sagen das wahrscheinliche Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer voraus und verstehen Sichtbehinderungen. Das Ergebnis ist ein erstaunlich menschenähnliches Fahrverhalten.

Das finanzielle Potenzial der Technologie ist jetzt schon gigantisch. Tesla verkauft den Zugang zur Betaversion und zu allen weiteren Updates auf dem Weg zum vollautonomen Fahren in den USA für 15.000 US-Dollar. Da die Entwicklungskosten nur einmal anfallen, fließt jeder weitere Software-Verkauf fast direkt in den Unternehmensgewinn. Je besser die künstliche Intelligenz wird, desto mehr Geld kann Tesla verlangen und desto mehr Leute werden die Software nutzen wollen.

Der nächste Schritt dieser KI-Aktie: Optimus

Doch damit ist es für Tesla nicht getan. Wie ich es von einer Top-KI-Aktie erwarten würde, ist das Unternehmen extrem wachstumsorientiert und fragt sich: Was könnten wir mit dieser Technologie noch alles anstellen? Die Antwort ist der humanoide Roboter „Optimus“.

Es handelt sich nun eben nicht mehr um einen Roboter auf vier Rädern, sondern auf zwei Beinen. Doch während die Hardware sowie die Technologie zum Erkennen der Umgebung identisch sind, ändern sich natürlich die Anforderungsgebiete. Und die beherrscht der vorgestellte Prototyp schon erstaunlich gut: Zwar ist er beim Laufen noch recht wackelig auf den Beinen, doch Tesla zeigte auch Videos, wie Optimus Pflanzen gießt und Pakete trägt. Solche Aufgaben, die Feinmotorik und Fingerspitzengefühl erfordern, gelten als extrem schwierig. Die herausragende Computer-Vision-Technologie von Tesla legt hier einen wichtigen Grundstein dafür, dass der humanoide Tesla-Bot solche Aufgaben in Zukunft mühelos meistert.

Tesla möchte, dass Optimus so schnell wie möglich nützlich wird. Der Fokus in der Entwicklung liegt auf einem geringen Energieverbrauch, einer hohen Skalierbarkeit der Produktion und niedrigen Kosten. CEO Elon Musk sagte, der humanoide Roboter könnte weniger als 20.000 US-Dollar kosten. Mit der Zeit soll er immer mehr Aufgaben übernehmen können. Sein erstes Einsatzgebiet wird in Teslas Gigafactorys liegen.

Derzeit wissen wir nicht, ob es ein Limit dessen gibt, was Optimus leisten können wird. Im optimistischsten Fall führt uns der humanoide Roboter in eine Zukunft des Überflusses und ohne Armut. Da Elon Musk selbst große Angst vor einer Machtübernahme durch künstliche Intelligenz hat, darf man davon ausgehen, dass er ein Terminator-Szenario mit aller Kraft verhindern wird.

Teslas Potenzial als KI-Aktie ist wahrlich beeindruckend.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Alphabet (C-Aktien), Nvidia und Tesla. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Meta Platforms, Inc., Nvidia und Tesla.

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