Sixt weiter auf Wachstumskurs

Sixt: Darum ist die Aktie vielversprechend

onvista · Uhr
Quelle: Postmodern Studio/Shutterstock.com

Sixt hat am Dienstag seine Zahlen veröffentlicht – und sie waren hervorragend. Besonders erfreulich: Der im MDax gelistete Konzern erreichte beim Umsatz sogar einen historischen Höchstwert.

Jahreszahlen 2022 Sixt im Überblick

Die EBT-Marge – also wie viel vom Umsatz als Gewinn vor Steuern übrigbleibt – lag im letzten Jahr bei 17,9 Prozent. Das liegt deutlich über der angestrebten Rendite von 10 Prozent.

Besonders erfreulich für Dividendenjäger: Sixt erhöht die Dividende für die Stammaktien auf 4,11 EUR erhöht und für die Vorzugsaktien auf 4,13 EUR. Für beide Aktien gibt es zudem eine einmalige Sonderdividende in Höhe von 2 EUR.

Sixt gibt optimistische Prognose ab

Die Geschäftsführung geht von einem guten Jahr 2023 aus. Sie rechnet mit einem „erheblichen Anstieg des Konzernumsatzes“ und einem Vorsteuergewinn (EBT) zwischen 430 bis 550 Mio. EUR.

Darum ist die Sixt-Aktie interessant

Sixt ist schon lange nicht mehr nur auf dem deutschen Markt aktiv. 71,4 Prozent des Umsatzes wurden 2022 im Ausland erzielt, ein Jahr zuvor waren es noch 67,2 Prozent. Sixt ist besonders aktiv in den USA, wo der Umsatz von 2019 bis 2022 nahezu verdoppelt wurde. Seit Juli 2022 ist Sixt auch in Kanada aktiv.

Mit dem bisher Erreichten in den USA ist Sixt aber noch nicht zufrieden und strebt mehr Wachstum an. Dafür fließt viel Geld in den weiteren Ausbau von Standorten und in Werbekampagnen.

Der Bestand der Flotte wurde im letzten Jahr um über 10 Prozent auf 138.400 Autos ausgebaut – trotz der zwischenzeitlichen Lieferengpässe. Das zeigt eindrucksvoll: Sixt funktioniert auch in Krisen. Für Anleger ist das ein beruhigendes Gefühl.

Für die notwendigen Investitionen für das Wachstum hat Sixt erfolgreich Schuldscheindarlehen in Höhe von 450 Mio. EUR ausgegeben, die im Gegensatz zur klassischen Unternehmensanleihe nicht an der Börse gehandelt werden, sondern institutionellen Anlegern angeboten werden. Diese Schuldscheindarlehen waren mit 750 Mio. EUR überzeichnet, so dass Sixt das untere Ende der Zinsspanne bezahlen muss. Es ist nicht unüblich, dass gesunde Unternehmen Schulden für Investitionen aufnehmen. Dies hat oft steuerliche Gründe.

Kurzum: Es läuft! Sixt investiert in das Wachstum und will so neue Märkte und neue Einnahmequellen erschließen. Vieles spricht dafür, dass dies aufgehen wird. Anleger sollten daher nicht mehr warten und die Sixt-Aktie ins Depot holen.

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