MTU und Safran wollen Militärhubschrauber-Triebwerk entwickeln

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München (Reuters) - Die Flugzeugzulieferer MTU Aero Engines und Safran wollen gemeinsam ein Triebwerk für die nächste Generation europäischer Militärhubschrauber entwickeln.

Das deutsche und das französische Unternehmen unterzeichneten in der französischen Botschaft in Berlin eine Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Namen EURA (European Military Rotorcraft Engine Alliance), wie die beiden Partner am Mittwoch mitteilten. Sitz des Unternehmens soll das französische Bordes sein, den Geschäftsführer stellt MTU. Die neuen schweren Militärhubschrauber sollen 2040 in Dienst gestellt werden - mit Triebwerken, die effizienter und deutlich günstiger im Betrieb und in der Instandhaltung sind.

MTU-Vorstand Michael Schreyögg sprach von einem "Meilenstein in der europäischen Verteidigungskooperation". Die Zusammenarbeit garantiere die europäische Souveränität über die Militärhubschrauber. MTU Aero und Safran hatten vor einem Jahr auf der Pariser Luftfahrtmesse bereits eine Absichtserklärung dazu unterzeichnet. Sie arbeiten bereits gemeinsam am Antrieb für den nächsten europäischen Kampfjet im Rahmen des FCAS-Programms.

(Bericht von Alexander Hübner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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