Peking liebäugelt mit Investitionen des Staatsfonds aus Saudi-Arabien

Reuters · Uhr

Peking (Reuters) - Die chinesische Hauptstadt Peking setzt auf weitere Investitionen des saudi-arabischen Staatsfonds in der Millionenstadt.

Die Staatszeitung "Beijing Daily" berichtete am Mittwoch, Bürgermeister Yin Yong habe den Chef des Staatsfonds, Jasir Al-Rumajjan, am Dienstag getroffen. Yin habe erläutert, dass China viele Investitionsmöglichkeiten biete. Der Bürgermeister sagte demnach, er hoffe, der Fonds werde gegenseitige Investitionen von Unternehmen beider Länder managen, was die Zusammenarbeit bei Industrieinvestitionen, grüner Entwicklung und Energiewende vertiefe.

Al-Rumajjan sagte dem Bericht zufolge, er hoffe, die enge Kommunikation und den Austausch mit Peking über eine Zusammenarbeit bei Nachhaltigkeitsthemen und erneuerbaren Energien aufrechtzuerhalten. Der Saudi Public Investment Fund ist einer der weltweit größten Staatsfonds und verfügt über ein weitläufiges Anlageportfolio, das von Dattelfarmen bis zu multinationalen Großkonzernen wie dem Mitfahrdienst Uber reicht.

Der diplomatische Vorstoß von Peking, den USA-Verbündeten Saudi-Arabien zu umwerben, kommt in einer Zeit der Frustration. Denn China wirft den USA vor, Wirtschaftspolitik als Waffe einzusetzen. Deshalb fühlt sich die Regierung in China gedrängt, ihre Beziehungen zu Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Afrika auszubauen.

(Bericht von Bernard Orr und Reuters-Büro Peking, geschrieben von Klaus Lauer, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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