Moody's hebt Netflix-Rating auf BAA1 an

Die Ratingagentur Moody's hat das Kreditrating des US-Streaming-Anbieters Netflix von BAA2 auf BAA1 angehoben. Der Ausblick für das Rating ist stabil.
Die Anhebung des Ratings von Netflix durch Moody's auf BAA1 bedeutet, dass die Kreditwürdigkeit des Unternehmens als moderat gut eingestuft wird. Dies ist eine positive Bewertung und deutet darauf hin, dass Netflix wahrscheinlich seine Schulden zurückzahlen kann.
BAA1 fällt in die Kategorie der Investment Grade, d. h. es gilt als eine relativ sichere Investition. Dies bedeutet, dass Anleger, die in Anleihen oder andere Schuldtitel von Netflix investieren, ein geringeres Risiko haben, ihr Geld zu verlieren, als wenn sie in Unternehmen mit einem niedrigeren Rating investieren würden.
Die Anhebung des Ratings spiegelt laut Moody's die starke Widerstandsfähigkeit von Netflix in einem sich wandelnden Marktumfeld wider. Das Unternehmen habe es geschafft, die Zahl seiner Abonnenten trotz zunehmender Konkurrenz durch neue Streaming-Dienste zu halten und gleichzeitig seine Rentabilität zu verbessern.
Moody's merkt außerdem an, dass Netflix über eine starke Bilanz und eine hohe freie Cashflow-Generierung verfügt, was dem Unternehmen die Flexibilität gibt, in neue Inhalte und Technologien zu investieren.
(mit Material von dpa-AFX)