Inflationsrate in Spanien sinkt im Juli auf 2,9 Prozent

Madrid (Reuters) - In Spanien steigen die Preise nicht mehr ganz so stark. Die zu europäischen Vergleichszwecken berechnete Teuerungsrate (HVPI) sank im Juli auf 2,9 Prozent, nach 3,6 Prozent im Juni, wie das nationale Statistikamt INE am Dienstag mitteilte.
Von Reuters befragte Experten hatten für Juli einen Wert von 3,2 Prozent erwartet. Die Daten aus der viertgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone fließen in die Berechnung der Verbraucherpreise für das gesamte Währungsgebiet ein, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Experten rechnen damit, dass die Teuerungsrate im Euroraum im Juli auf dem Vormonatswert von 2,5 Prozent verharren wird.
Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt bei zwei Prozent. An den Finanzmärkten wird auf eine nächste Zinssenkung im September spekuliert. Die EZB hatte im Juni die Zinswende nach unten vollzogen und den weiteren Kurs von der Datenlage abhängig gemacht.
(Bericht von Matteo Allievi, bearbeitet von Reinhard Becker, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)