Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe überraschend gesunken

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Washington (Reuters) - Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist überraschend gesunken.

In der vergangenen Woche stellten 227.000 Bürger einen Antrag auf staatliche Unterstützung, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten hingegen mit einem Anstieg auf 235.000 Anträge gerechnet, nach 234.000 in der vorangegangenen Woche. Der nicht so stark schwankende Vier-Wochen-Schnitt sank auf 236.500.

Kritisch wird es laut einer Daumenregel ab einer Zahl von etwa 270.000 Anträgen, die als Signal für eine negative Trendwende gewertet wird. Enttäuschende Zahlen vom Arbeitsmarkt hatten Anfang des Monats an den Finanzplätzen die Angst vor einer Rezession in den USA genährt, die aber im Zuge positiver Konjunkturdaten wie der aktuellen Zahl zu den Arbeitslosenanträgen zusehends abnimmt. Die US-Notenbank Federal Reserve will mit ihrer Hochzinspolitik die Inflation eindämmen und dabei auch den Arbeitsmarkt abkühlen, ohne jedoch den Konjunkturmotor abzuwürgen. Sie hält den geldpolitischen Schlüsselsatz in der Spanne von 5,25 Prozent bis 5,50 Prozent und öffnete jüngst die Tür für eine baldige Senkung. Unter Börsianern gilt diese für September als ausgemachte Sache.

(Büro Washington, geschrieben von Reinhard Becker, redigiert von Kerstin Dörr; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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