Roche-Chef - Wahrscheinlich mehr Mpox-Fälle in Europa als berichtet

Reuters · Uhr
Quelle: (c) Copyright Thomson Reuters 2024. Click For Restrictions - https://agency.reuters.com/en/copyright.html

Zürich (Reuters) - Nach Ansicht des Chefs des Schweizer Pharmariesen Roche dürften in Europa wahrscheinlich mehr Fälle von Mpox-Infektionen aufgetreten sein, als bislang berichtet wurde.

Roche könne rasch zehnmal mehr Tests zur Diagnose der Erkrankung anbieten, als derzeit nachgefragt würden, sagte Thomas Schinecker am Mittwoch in einer Telefonkonferenz im Rahmen der Veröffentlichung der Umsatzzahlen für die ersten neun Monate. "Es scheint, als gäbe es bereits mehr Mpox-Fälle in Europa, vielleicht sind noch nicht alle davon in den Medien."

Mpox, früher als Affenpocken bekannt, ist seit 1970 ein Gesundheitsproblem in Teilen Afrikas. In Europa wurde im August erstmals eine Infektion mit einer neuen Mpox-Variante - Klade 1b - nachgewiesen und jüngst ein erster Fall in Deutschland. Die Ausbreitung der neuen Variante bereitet Wissenschaftlern Sorgen, denn das Virus verändert sich überraschend schnell. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die höchste Alarmstufe ausgerufen. Der vor allem für seine Krebstherapien bekannte Roche-Konzern ist auch der weltgrößte Anbieter von Geräten, Verfahren und Verbrauchsgütern zur Bestimmung von Krankheiten.

(Bericht von Paul Arnold, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

onvista Premium-Artikel

onvista Trading-Impuls
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!02. Apr. · onvista
Favoritenwechsel bei den US-Techwerten: IBM ist zurück!
Gold, Aktien, exotische ETFs
So schützt du dich vor Inflation01. Apr. · onvista
So schützt du dich vor Inflation
Chartzeit Wochenausgabe vom 30.03.2025
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte30. März · onvista
US-Zölle und Inflation: Warum der Abschwung noch weiter gehen könnte