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Thyssenkrupp-Wasserstofftochter Nucera konkretisiert Prognose

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: T. Schneider/Shutterstock.com

Die Thyssenkrupp-Wasserstofftochter Nucera hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 eingegrenzt.

Man rechne nun mit einem Umsatz zwischen 450 Millionen und 510 Millionen Euro, teilte das Dortmunder Unternehmen am Dienstag mit. Zuvor hatte es zwischen 450 Millionen und 550 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Beim operativen Ertrag (Ebit) blickt Nucera etwas optimistischer in die Zukunft: Dieser werde in einer Spanne zwischen einem Verlust von sieben Millionen Euro und einem Plus von sieben Millionen Euro liegen.

Zuvor war eine Spanne zwischen minus 30 Millionen Euro und plus fünf Millionen Euro avisiert worden. Zugleich legte Nucera vorläufige Zahlen für das dritte Quartal vor. Beim Auftragseingang musste das Unternehmen dabei deutlich Federn lassen.

Nach dem Hype um Wasserstoff als wichtigen Helfer beim Klimaschutz verzeichnet die Branche auch Bremsspuren. Regulatorische Unsicherheiten, langsame Genehmigungsverfahren und hohe Anlaufkosten würden den Hochlauf der Wasserstoffindustrie bremsen, hatte Nucera beklagt. Thyssenkrupp hatte Nucera Mitte 2023 an die Börse gebracht, hält aber noch die Mehrheit der Anteile.

Für das dritte Quartal erwarte Nucera ein Ebit um die Nulllinie, hieß es weiter. Vor Jahresfrist stand hier noch ein Plus von zwei Millionen Euro in den Büchern. Der Auftragseingang brach im Quartal auf 63 Millionen Euro ein - nach 271 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

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