Bitcoin: Die Korrektur ist da und schickt den Kurs zweistellig ins Minus – So ist der Crash einzuschätzen

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Bitcoin: Die Korrektur ist da und schickt den Kurs zweistellig ins Minus – So ist der Crash einzuschätzen

Da ist sie, die Korrektur. Bitcoin ist in der zurückliegenden Nacht deutlich eingebrochen, der Kurs ist, nachdem er kurz vor dem Allzeithoch ein charttechnisches Doppeltop in dem Bereich 19.400 bis 19.500 geformt hat, im Tief unter die Marke von 17.000 Dollar gerutscht und hat damit vom letzten Hoch fast 2.500 Dollar oder mehr als 12 Prozent einbüßen müssen.

Der Kurs konnte sich vorerst in der Zone von 17.000 Dollar stabilisieren und notiert nun noch mit 8 Prozent im Minus. Da auf dem derzeitigen Preisniveau jedoch nicht wirklich charttechnische Unterstützungszonen herrschen ist ein weiterer Kursrutsch nicht unwahrscheinlich. Die erste maßgebliche Unterstützungszone folgt erst im Bereich zwischen 14.000 und 13.800 Dollar. Sollte der Kurs auch unter diese Ebene sinken, folgen die Zonen von 12.500 bis 12.000 Dollar, sowie 10.500 bis 10.000 Dollar. Das wäre allerdings ein Extrem-Szenario.

Keine ungewöhnliche Korrektur

Der parabole Lauf, in dem Bitcoin sich bereits seit Mitte Oktober befindet, wird allgemein als Startschuss für den nächsten längeren bullischen Zyklus von Bitcoin angesehen. Wie in vergangenen Artikeln bereits ausführlich besprochen, sind Preiskorrekturen im zweistelligen Prozentbereich auch oder eher gerade in diesen Phasen bei Bitcoin nichts ungewöhnliches. Der langfristige Trend bleibt auch nach diesem jüngsten Kurssturz intakt. Die 200-Tage-Trendlinie befindet sich noch weit weg, etwa bei der Marke von 12.000 Dollar.

Ein zwischenzeitliches Ende der parabolen Kurbsbewegung stellt eine gesunde Korrektur dar, im besten Fall konsolidiert der Preis nun und bildet einen neuen, markanten charttechnischen Punkt, der als zukünftige Unterstützung dienen kann. Im negativen Szenario dürfte der Preis noch weiter nach unten fallen, eventuell bis zu den genannten Unterstützungszonen, bevor es wieder langfristig bergauf gehen kann.

War das Allzeithoch zu erwartbar?

Zuletzt war am Markt mehr und mehr davon ausgegangen worden, dass Bitcoin sein Allzeithoch erreichen würde und erst danach eine Korrektur wahrscheinlich gewesen wäre. Dass dieses Szenario nun vor dem Erreichen des Allzeithochs eingetreten ist, könnte man durch aus mit einer entsprechenden antithetischen Reaktion vieler Marktteilnehmer erklären, die eben vor dem erwarteten Eintreten der Korrektur Gewinne realisieren wollten.

Coinbase-CEO macht den Krypto-Markt nervös

Brian Armstrong, der CEO von Coinbase, einer der größten Krypto-Börsen der Welt, hat auf Twitter zudem für zusätzliche Unruhe gesorgt, indem er über Gerüchte berichtet hat, dass die USA eine neue Regelung für selbst gehostete Kryptowährungs-Geldbörsen einführen wollen.

Quelle: Twitter


Diese Art der Regulierung würde im Endeffekt bedeuten, dass man keine privaten Wallets mehr ohne die Verlinkung mit einer ID nutzen könnte, ohne sich strafbar zu machen. Anbietern wie Paypal oder auch Krypto-Startups, die Aufbewahrungs-Services anbieten, würde das allerdings in die Karten spielen.

Von Alexander Mayer

Titelfoto: Andrey Suslov / Shutterstock.com

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