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Geschlossene US-Immobilienfonds: Jamestown, UST und Co. werben um deutsche Anleger

DAS INVESTMENT

Die Blase noch in Erinnerung, die Krise noch in Erinnerung: Doch sieben Jahre danach tut sich wieder was auf dem Immobilienmarkt der USA. Hierzulande trommeln vier Anbieter für ihre neuen Fonds - und setzen dabei nicht nur auf Top-Lagen.

Geschlossene US-Immobilienfonds stehen vor einem Comeback, meldet die Ratingagentur Dextro. Das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten und die damit einhergehende Nachfrage nach Immobilien sprechen laut Experten für den richtigen Zeitpunkt, um zu investieren. Vier Anbieter von Geschlossenen Alternativen Investments in Deutschland kommen mit US-Immobilienfonds auf den Markt. Jamestown, UST, TSO-DNL und Wealth Cap wollen eigenen Angaben zufolge insgesamt bis zu 1,3 Milliarden Dollar Eigenkapital von ihren Anlegern einwerben.

Das Emissionshaus Jamestown kauft mit seinem neuen Fonds Jamestown 29 (ISIN DE0009800433) Büro- und Einzelhandelsflächen in Top-Lagen. Neben dem guten Standort kennzeichnen diese Core-Immobilien die bereits vorhandenen langfristigen Mieter. Die Einkäufer von Jamestown setzen auf vermietete Objekte in den Metropolregionen der USA und peilen - nach zuvor geringeren Ausschüttungen - Anfang 2016 eine Ausschüttung von 4,5 Prozent im Jahr an.

Jamestown sitzt in Köln, hat mittlerweile schon 30 Jahre auf dem Buckel und neben geschlossenen Fonds auch einen 1,5 Milliarden Dollar schweren offenen Immobilienfonds aufgelegt.

Nach sechs Jahren Pause wird auch UST aus Bad Homburg (ehemals US Treuhand) einen neuen US-Immobilienfonds auflegen - und will dabei nach dem Zusammenschluss mit Feri von deren Analysestärke profitieren. Mit ihrem Fonds, dem UST XXIII, der in den nächsten Wochen starten soll, setzen die Immobilieneinkäufer auf Wohn- und Logistikobjekte. Dabei peilen sie eine Haltedauer von sieben Jahren und eine Ausschüttung von 5,5 Prozent im Jahr an.

Weniger Premium-Objekte, sondern eher unterbewertete Immobilen hat der amerikanische Anbieter TSO-DNL auf dem Zettel. Der Anbieter, der auf dem deutschen Markt von DNL Real Invest in Düsseldorf vertreten wird, konzentriert sich auf Schnäppchen-Objekte im Südosten der USA. Das können auch Immobilien sein, die maximal zur Hälfte leer stehen. TSO legt den Fonds in den USA auf und rechnet mit einer Ausschüttung von 8 Prozent im Jahr. Der Namensbestandteil TSO steht für den amerikanischen Immobilienentwickler The Simpsons Organisation.

Der vierte Anbieter Wealthcap will im kommenden Frühjahr mit einem US-Immobilienfonds auf den Markt kommen. Im Unterschied zu den anderen Anbieter haben die Münchner nur ein Objekt für ihren Fonds angepeilt. Die anderen Fonds investieren in mehrere Objekte, um das Risiko zu streuen.

Dieser Artikel wird bereitgestellt von www.dasinvestment.com

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