Johnson & Johnson: Darum hat Top-Investor Warren Buffett die Aktie im Depot

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Johnson & Johnson: Darum hat Top-Investor Warren Buffett die Aktie im Depot

Warren Buffett und seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway muss man eigentlich nicht erklären. Der Name steht für sich: Buffett ist der Value-Investor schlechthin, seit vielen Jahrzehnten erfolgreich und mittlerweile einer der reichsten Menschen der Erde. Warren Edward Buffett ist 89 Jahre alt und geschätzt 85,6 Milliarden US-Dollar schwer (2020).

Berkshire Hathaway investiert nach dem Value-Ansatz in verschiedene Unternehmen weltweit, der Fokus liegt dabei stets auf einer hohen Ertragskraft sowie solide Management-Strukturen. Die Investmentgesellschaft zählt zu den 20 größten Unternehmen Amerikas und genießt einen sehr guten Ruf. Anders als die üblichen Investmentgesellschaften greift Berkshire Hathaway nicht aktiv in das Geschäft der Unternehmen ein, sondern verhält sich eher passiv.

Buffetts Kredo war früher immer „Kaufe nur die Unternehmen, dessen Geschäftsmodell du verstehst“. Wobei dieses Motto mittlerweile vielleicht etwas aufgeweicht wurde, schließlich hat der Milliardär heutzutage nicht nur Coca-Cola und Chevron im Depot, sondern auch kompliziertere Unternehmen aus dem Technologie-Sektor. Der größte Anteil seiner Investments besteht allerdings immer noch aus den Branchen Öl, Versicherungen, Transport und Finanzen.

Knock-Outs zur Johnson & Johnson Aktie

Kurserwartung
Aktie wird steigen
Aktie wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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Johnson & Johnson: Medizinische Produkte für Jedermann

Warren Buffett hat unter anderem das Wertpapier von Johnson & Johnson im Depot - ein weltweit tätiger Hersteller von Gesundheitsprodukten. Das amerikanische Unternehmen ist im Bereich Health-Care breit aufgestellt. So gehören viele frei erhältliche Wirkstoffe als auch verschreibungspflichtige Medikamente zum Portfolio. Verschiedene Kosmetik-Angebote, Augentropfen, Schmerzmittel, Wundsalben und Kontaktlinsen runden die Produktpalette ab. In Deutschland sind vor allem die Marken Neutrogena, Listerine und Carefree bekannt.

In den vergangenen Jahrzehnten verzeichnete Johnson & Johnson konsequentes Wachstum, in kleinen Schritten wurden Umsatz und Gewinn immer wieder gesteigert. Ab und zu leistete sich das Pharma-Unternehmen auch Akquisitionen - insgesamt durchaus erfolgreich. Durch verschiedene Übernahmen verstärkte sich Johnson & Johnson besonders in lukrativen Fachgebieten wieder der Kardiologie oder der Orthopädie. Randgeschäfte betreibt der Konzern zudem im Bereich Diabetes oder Rheuma.

Corona-Impfstoff: Besser spät als nie?

Johnson & Johnson erhielt in den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit durch die Corona-Pandemie und der damit verbundenen Impfstoff-Forschung. Allerdings waren die Schlagzeilen nicht immer positiv. Zwar wurde der entwickelte Impfstoff des Pharma-Konzerns bereits im Februar in den USA zugelassen sowie 7,2 Millionen Dosen verabreicht, jedoch machten auch Berichte über Nebenwirkungen die Runde.

So hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mittlerweile eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem J&J-Wirkstoff empfohlen. Verantwortlich waren sechs Fälle von Hirnvenenthrombosen, welche eventuell im Zusammenhang mit der Impfung stehen. Johnson & Johnson gab daraufhin weitere Tests und die Verzögerung des Marktstarts in anderen Teilen der Erde (unter anderem Europa) bekannt. Am 23. April will die US-Gesundheitsbehörde CDC über das weitere Vorgehen berichten.

In Europa wurde das Mittel bislang nicht verabreicht. Allerdings hat die europäische Arzneimittelbehörde EMA gestern nach der erneuten Prüfung grünes Licht für den Corona-Impfstoff gegeben. Nun soll das Vakzin schnell in zum Einsatz kommen, die Lieferung von über 200.000 ersten Dosen läuft bereits.

Generell wird die Herstellung eines Impfstoffs an den Märkten sehr positiv aufgenommen, die Aussetzung der Verabreichung muss jedoch als Rückschlag gewertet werden. Ein großer Vorteil der Impfung mit Johnson & Johnson ist die volle Wirksamkeit nach nur einer Dosis. Andere Hersteller empfehlen mindestens zwei Impfungen für einen soliden Schutz gegen das Corona-Virus.

 

Charttechnik: In der Nähe des Allzeithochs

Die Buffett-Aktie ist ein wahrer High-Performer. Der Pharma-Titel klettert seit Jahren übergeordnet stets nach Norden. Natürlich sind zwischenzeitliche Rückschläge auch hier zu sehen, insgesamt setzte sich jedoch stets die Aufwärtsbewegung durch. Aus charttechnischer Sicht notiert Johnson & Johnson in einem konstanten, langfristigen Aufwärtstrend.

In der folgenden Abbildung ist die ultra-langfristige Entwicklung der Aktie seit 1994 dargestellt (an der Heimatbörse in US-Dollar, Candlestick-Chart):

Abbildung: Johnson & Johnson in der langfristigen Ansicht seit 1994

Im vergangenen Jahr lief die Aktie eher seitwärts. Viele Monate notierte Johnson & Johnson in einer Schiebezone zwischen 136 und 156 Dollar. Erst Anfang Januar erfolgte der Ausbruch aus der Seitwärtsphase. Damit generierte die Aktie ein positives Chart-Signal.

Auf Sicht der letzten Monate hat sich eine neue Aufwärtsbewegung etabliert. Diese Trendlinie verläuft aktuell bei 158 Dollar und könnte die Aktie bis über das bisherige Allzeithoch bei 173 Dollar führen. Aktuell notiert Johnson & Johnson bei 166 Dollar.

In der folgenden Abbildung ist die Aktie seit Juni 2020 dargestellt (an der Heimatbörse in US-Dollar, Candlestick-Chart):

Abbildung: Johnson & Johnson in der mittelfristigen / Allzeithoch in Sichtweite - Chartanalyse erstellt mit onvista Chart-Tool

Von Bernd Raschkowski

Foto: josefkubes / Shutterstock.com

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