Razzia bei Wirecard - Verdacht auf Marktmanipulation

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Der Zahlungsdienstleister Wirecard ist wegen des Verdachts auf Marktmanipulation ins Visier der Ermittler geraten.

Die Staatsanwaltschaft München I ließ am Freitag Geschäftsräume am Stammsitz des Dax-Konzerns im Münchener Vorort Aschheim durchsuchen, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Auslöser sei eine Strafanzeige der Finanzaufsicht BaFin wegen des Verdachts auf Marktmanipulation im Vorfeld der Veröffentlichung des KPMG-Sonderberichts. Die Anzeige sei bereits vor ein paar Tagen eingegangen.

Wirecard erklärte, die Ermittlungen richteten sich nicht gegen die Gesellschaft, sondern gegen ihre Vorstandsmitglieder. Das Unternehmen kooperiere mit den Ermittlungsbehörden.

Die Aktien von Wirecard sackten im nachbörslichen Handel deutlich ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu Wirecard Aktie

  • 3,22 EUR
  • +4,08%
03.07.2020, 17:35, Xetra

onvista Analyzer zu Wirecard

Wirecard auf übergewichten gestuft
kaufen
42
halten
43
verkaufen
10
44% der Analysen der letzten 6 Monate prognostizieren einen steigenden Aktienkurs von durchschnittlich 3,28 €.
alle Analysen zu Wirecard
Weitere Reuters-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Wirecard (11.638)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "Wirecard" fällt?

Mit Put Knock-Out-Zertifikaten können Sie von fallenden Aktienkursen profitieren.

Erfahren Sie mehr zu Knock-Out-Zertifikaten