Von der Leyen setzt trotz Corona-Krise weiter auf Klimaschutz

dpa-AFX

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Für die Zeit nach der Corona-Krise setzt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf hohe Investitionen in den Klimaschutz und die Digitalisierung. "Die werden beim Wiederaufbau eine ganz dominante Rolle spielen", sagte von der Leyen in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Gerade in der Krise helfe ja vor allem digitale Technik, ob nun beim Lernen der Schulkinder, bei Videokonferenzen im Homeoffice oder beim 3D-Druck von medizinischen Schutzvisieren gegen Corona. "Wir werden in ganz Europa massiv neu investieren müssen", sagte von der Leyen. "Dabei sollten wir ganz bewusst auf Zukunftstechnologien setzen und auf saubere Technologien. Der Klimawandel geht ja nicht weg, weil ein gefährliches Virus grassiert."

Von der Leyen hatte nach ihrem Amtsantritt am 1. Dezember den sogenannten Green Deal für ein klimaneutrales Europa bis 2050 zur Priorität erklärt, ebenso wie die Digitalisierung und die "geopolitische Rolle" der EU. Tschechien und Polen hatten zuletzt Vorbehalte gegen Klimaschutzmaßnahmen in der Corona-Krise geäußert. Von der Leyen betonte jedoch: "Bei unseren Schwerpunkten bleibt es."/vsr/DP/men

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