Vorbörse: Dow wieder über 22.000 – Dax kann die 10.000 nicht verteidigen

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Vorbörse: Dow wieder über 22.000 – Dax kann die 10.000 nicht verteidigen

DEUTSCHLAND: – STABIL – Dem deutschen Aktienmarkt scheint am Freitag nach seiner jüngsten Erholung vom Corona-Crash zunächst die Kraft zu fehlen. Die 10.000 Punkte bleiben für den Dax dabei eine hohe Hürde. Indikationen schwankten am Morgen um die runde Marke. Der Broker IG taxierte den Index zuletzt mit 9980 Punkten knapp darunter. Dies war ein knappes Minus von 0,2 Prozent. Der Dax steuert derweil auf ein Wochenplus von 12 Prozent oder 1.000 Punkte zu. Seit dem Krisentief aus der Vorwoche beläuft sich die Erholung sogar auf mehr als 20 Prozent. Wegen der ungebrochen Infektionswelle bleibt die Unsicherheit allgemein hoch. Eine Hängepartie ist derweil die Verabschiedung des gigantischen US-Konjunkturpakets, das am Freitag noch vom Repräsentantenhaus beschlossen werden muss.

USA: – FORTGESETZTE ERHOLUNG – Die Erholung am US-Aktienmarkt hat sich am Donnerstag den dritten Tag in Folge mit Schwung fortgesetzt. Weiter Auftrieb gaben ein inzwischen verabschiedetes billionenschweres Konjunkturpaket sowie Aussagen der US-Währungshüter. Die Bereitschaft, die Wirtschaft angesichts der Coronavirus-Krise mit allen Mitteln zu stützen, sei enorm. Das ließ die Anleger wieder zunehmend zuversichtlicher werden. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Aufschlag von 6,38 Prozent auf 22 552,17 Punkte leicht unter seinem kurz zuvor erreichten Tageshoch.

ASIEN: – GEWINNE – Die Börsen Chinas und Japans haben am Freitag im sog positiver Vorgaben von der Wall Street zugelegt. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen und der Hang Seng in Hong Kong stiegen zuletzt jeweils um rund ein Prozent. In Japan legte der Leitindex Nikkei-225 um knapp vier Prozent zu.

Knock-Outs zum Dow Jones

Kurserwartung
Dow Jones-Index wird steigen
Dow Jones-Index wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 10 000,96 1,28%

XDAX 10 068,74 2,68%

EuroSTOXX 50 2847,78 1,7%

Stoxx50 2725,52 2,14%

DJIA 22 552,17 6,38%

S&P 500 2630,07 6,24%

NASDAQ 100 7897,13 5,72%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,39 +0,22%

DEVISEN: – EURO WIEDER ÜBER 1,10$ –Der Eurokurs ist am Donnerstag im US-Handel weiter gestiegen. Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street kostete die Gemeinschaftswährung 1,1036 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0981 (Mittwoch: 1,0827) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9107 (0,9236) Euro.

Marktteilnehmer begründeten die Gewinne des Euro zum einen mit Nachrichten aus dem europäischen Währungsraum. Positiv wurde aufgenommen, dass die EZB am Donnerstag ihr gigantisches Wertpapierkaufprogramm gestartet hat. In diesem Jahr sollen etwa 750 Milliarden Euro in Staatsanleihen und andere Wertpapiere investiert werden. Das soll helfen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu dämpfen.

Darüber hinaus stand der US-Dollar wegen der rapiden Ausbreitung des Coronavirus in den USA unter erheblichem Druck. Außerdem verdeutlichten Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt die Dimension der gegenwärtigen Krise: In der vergangenen Woche beantragten mehr als drei Millionen US-Amerikaner Arbeitslosenhilfe. Das ist der mit Abstand höchste Wert, der in der über 50-jährigen Geschichte der Datenreihe verzeichnet wurde.

Euro/USD 1,1061 0,28%

USD/Yen 108,40 -1,11%

Euro/Yen 119,91 -0,81%

ROHÖL: – ERHOLUNG GEHT WEITER – Die Ölpreise haben am Freitag trotz der anhaltenden Nachfrageschwäche zugelegt. In den USA weitete sich die Zahl der Corona-Infizierten zuletzt massiv aus, inzwischen sind es mehr als in China. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 26,58 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 43 Cent auf 23,03 Dollar.

Während die Fallzahlen vor allem in New York sprunghaft anstiegen, zeigten sich am Donnerstag bereits die Auswirkungen der Eindämmungs-Maßnahmen auf die Realwirtschaft. Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stieg dort in der Woche bis 21. März etwa um das Zehnfache von 282 000 auf nunmehr rund 3,3 Millionen. Das war der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung.

Vor diesem Hintergrund könne auch die Erholung an den US-Aktienmärkten nicht mehr lang anhalten, kommentierte Ed Moya, Marktexperte bei Oanda. Am Markt wachse die Sorge vor einer beschleunigten Ausbreitung des Virus in den USA. Eine verschlechterte Stimmung an den Finanzmärkten dürfte auch die Ölpreise belasten.

Neben den wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus hält auch der Preiskrieg zwischen der Opec-Führungsnation Saudi-Arabien und Russland unvermindert an. Aufgrund der Belastung ihrer Staatsfinanzen durch den niedrigen Ölpreis drängen inzwischen jedoch einige kleinere Opec-Staaten auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. Mit der Sache vertraute Offizielle und Branchenkenner beschrieben die Entscheidung Saudi-Arabiens, die Fördermenge zu erhöhen, als für die Partner-Staaten nervenaufreibend.

Brent 26,55 +0,21 USD

WTI 23,07 +0,47 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT FRAPORT AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 47 (58) EUR

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR KNORR-BREMSE AUF 84 (83) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT GLOBAL FASHION GROUP AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 2,50 (4,75) EUR

– BERENBERG SENKT LUFTHANSA AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 12 (18) EUR

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 250 (315) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR FIELMANN AUF 43 (57) EUR – ‚SELL‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR MTU AUF 130 (190) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 65 (110) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR STABILUS AUF 58 (69) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR HHLA AUF 20 (28) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR INSTONE REAL ESTATE AUF 21 (32) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR ALLIANZ SE AUF 195 (240) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

RBC SENKT ZIEL FÜR ALLIANZ SE AUF 165 (219) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 42 (43) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 150 (155) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 230 (240) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR VONOVIA AUF 47 (52) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR BEIERSDORF AUF 85 (94) EUR – ‚SELL‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR HENKEL AUF 76 (87) EUR – ‚HOLD‘

– QUIRIN SENKT ZIEL FÜR PSI AUF 20,6 (22,0) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT AMERICAN AIRLINES AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 18 (35) USD

– BERENBERG HEBT AHOLD DELHAIZE AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 19,60 (18,80) EUR

– BERENBERG HEBT H&M AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 120 (135) SEK

– BERENBERG HEBT KONE AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 45 (48) EUR

– BERENBERG HEBT WIZZ AIR AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 3200 (4000) PENCE

– BERENBERG SENKT AIR FRANCE-KLM AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 7 (12) EUR

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR EASYJET AUF 900 (1480) PENCE – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR IAG AUF 450 (620) PENCE – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR RYANAIR AUF 12 (14) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 85 (115) EUR – ‚HOLD‘

CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR ORANGE AUF 14 (15) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BARCLAYS AUF 206 (252) PENCE – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT A.P. MOLLER-MAERSK AUF ‚NEUTRAL‘ (UNDERWEIGHT) ZIEL 5778(6239)DKK

– JPMORGAN SENKT KUEHNE + NAGEL AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) ZIEL 131,21(159,22)CHF

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR AXA AUF 22,51 (29,42) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR GENERALI AUF 15 (18) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR ZURICH AUF 410 (430) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR AXA AUF 24 (28,50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 80 (105) CHF – ‚SECTOR PERFORM‘

– RBC SENKT ZIEL FÜR ZURICH AUF 350 (425) CHF – ‚SECTOR PERFORM‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 42 (75) EUR – ‚HOLD‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR BAT AUF 3800 (4100) PENCE – ‚BUY‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR DANONE AUF 52 (69) EUR – ‚SELL‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR DIAGEO AUF 2300 (2800) PENCE – ‚SELL‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR NESTLE AUF 107 (120) CHF – ‚BUY‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 5100 (5300) PENCE – ‚SELL‘

– SOCGEN SENKT ZIEL FÜR UNILEVER NV AUF 39 (47) EUR – ‚SELL‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR VINCI AUF 91 (107) EUR – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

08:00 DEU: Va-Q-Tec, Jahreszahlen (detailliert)

12:00 DEU: Frankfurter Sparkasse, Bilanz-Pk per Telefonkonferenz, Frankfurt

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: B. Braun Melsungen, Jahreszahlen

DEU: Freenet, Jahreszahlen (detailliert)

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Destatis, „Verdienste in systemrelevanten Berufsgruppen (u. a. Krankenhäuser, Pflege, Lebensmitteleinzelhandel), Jahr 2019“

08:00 DEU: „Alleinlebende der Generation 65 plus (mit internationalen Vergleichsdaten), Jahr 2018

08:45 FRA: Verbrauchervertrauen 03/20

13:30 USA: Konsumausgaben 02/20

15:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 03/20 (2. Umfrage)

EUR: Fitch Ratingergebnis Estland, Großbritannien, Polen

EUR: Moody’s Ratingergebnis Ungarn, Schweden

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Fortsetzung Vergleichsverhandlung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Umwelthilfe um Luftreinhalteplan für Wuppertal, Münster

10:30 DEU: Telefonkonferenz der Verkehrsminister zu wichtigen aktuellen Fragen in Folge der Corona-Krise

11:00 DEU: Sondersitzung des Bundesrats vor allem zum Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Corona-Krise – mit Finanzhilfen für große Unternehmen, Regelungen zur Kurzarbeit und zur Kündigung von Mietern sowie dem Nachtragshaushalt

DEU: Rentenkommission der Bundesregierung legt Empfehlungen für Reform des Rentensystems vor

+ 1330 Statement Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD)

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.45 Uhr

Frankreich

Verbrauchvertrauen März (Punkte) 91 104

10.00 Uhr

Italien

Verbrauchervertrauen März (Punkte) 100,0 111,4

Geschäftsklima März (Punkte) 88,0 100,6

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

13.30 Uhr

private Einkommen, Februar

Monatsvergleich +0,4 +0,6

Konsumausgaben, Februar

Monatsvergleich +0,2 +0,2

PCE-Deflator, Februar

Monatsvergleich +0,1 +0,1

Jahresvergleich +1,7 +1,7

Kernrate +1,7 +1,6

15.00 Uhr

Konsumlaune

Uni Michigan, März 92,5 95,9 (in Pkt.)°

*Erstschätzung

(Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB/shutterstock.com

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27.03.2020, 23:14, Deutsche Bank Indikation
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