Match Group: Online-Dating ist in der Pandemie gefragt wie nie – starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinn – das soll das ganze Jahr so weitergehen

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Da die Corona-Pandemie nicht nur den gesellschaftlichen und den Arbeitsalltag aufgrund der sozialen Distanz stark erschwert hat, sondern auch die Suche nach der Liebe enorm erschwert hat, ist die Nutzung von Dating-Apps in der Pandemie-Zeit enorm gestiegen und hat dem Mutterkonzern der Dating-Plattformen Tinder, Hinge, OkCupid und Match.com starke Geschäfte beschert.

Die Match Group rechnet jedoch auch nach einem starken Jahresauftakt weiter mit glänzenden Geschäften. „Wir sehen einem Sommer der Liebe entgegen“, verkündete Match-Group-Vorstandschefin Shar Dubey am Dienstag nach US-Börsenschluss im Quartalsbericht.

Hoher Gewinn nach hohem Verlust im Vorjahreszeitraum

Im ersten Quartal wuchs der Umsatz dank deutlich höherer Abo-Zahlen im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 668 Millionen Dollar (556 Mio Euro). Der Nettogewinn betrug 174,3 Millionen Dollar, nach einem Verlust von über 200 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Einen noch größeren Boom erwartet Match im Sommer. Für das laufende Quartal stellte der Konzern Erlöse von bis zu 690 Millionen Dollar in Aussicht. Damit wurden die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Die Aktie stieg nachbörslich um über sechs Prozent.

In den letzten drei Monaten standen die Papiere unter Druck und blicken auf ein Minus in diesem Zeitraum von knapp 8 Prozent. Seit dem Teifpunkt nach dem Corona-Crash im März 2020 beläuft sich das Plus jedoch auf knapp 190 Prozent.

Der Boom soll weitergehen

Das Geschäft sei bereits in der Pandemie gut gelaufen, dürfte sich aber dank steigender Corona-Impfungen und einer Rückkehr zu einem Leben mit weniger sozialer Distanz noch verbessern, schrieb Match-Group-Chefin Dubey im Brief an die Aktionäre. „Wir sind optimistisch, dass der Schwung den Rest des Jahres über anhält“.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: BigTunaOnline / Shutterstock.com

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