T-Mobile US hebt Jahresziele an - Erstes Quartal mit weniger Gewinn

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BELLEVUE (dpa-AFX) - Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US will im laufenden Jahr einen draufsetzen. 2022 sollen nach Abzug von Kündigungen insgesamt 5,3 bis 5,8 Millionen neue Telefonverträge hinzukommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch vor Börseneröffnung in Bellevue (US-Bundesstaat Washington) mit. Gegenüber der bisherigen Prognose entspricht dies an beiden Enden der Spanne einem Plus von 300 000. In der Vergangenheit hatte T-Mobile US oft zum Jahresauftakt eine eher konservative Schätzung veröffentlicht und seine Prognose im weiteren Verkauf schrittweise erhöht. Auch der Gewinn soll besser ausfallen als bislang in Aussicht gestellt.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ohne Leasingumsätze (Core Ebitda) soll mit 25,8 bis 26,2 Milliarden US-Dollar (24,1 bis 24,5 Mrd Euro) ebenfalls etwas besser ausfallen als zunächst in Aussicht gestellt. Die Synergieeffekte aus der Fusion mit dem kleineren Konkurrenten Sprint sollen mit bis zu 5,4 Milliarden US-Dollar im besten Fall noch etwas höher ausfallen als bislang kalkuliert.

In den ersten drei Monaten des Jahres belasteten die Kosten im Zusammenhang mit der Fusion indes erneut den Nettogewinn. Mit 713 Millionen Dollar lag dieser fast ein Viertel unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz mit Mobilfunk-Dienstleistungen stieg hingegen um 6,6 Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verbuchte T-Mobile US einen Zuwachs von 589 000 neuen Telefonverträgen unter eigener Marke. Das war zwar etwas weniger als die 691 000 neuen Abschlüsse des Konkurrenten AT&T . Allerdings entwickelten sich die Geschäfte damit deutlich besser als bei Verizon , bei der im ersten Quartal unter dem Strich Kunden abwanderten./ngu/mis

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