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Michael Burry: The Big Short glaubt nur noch an Gefängnisse

onvista · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: rhendrikdwenz/Shutterstock.com

Michael Burry wurde 2007 bekannt, als er den Zusammenbruch von Lehman Brothers und die anschließende Finanzkrise voraussagte. Er shortete den Markt und verdiente ein Vermögen. Das schuf ihm einen Kultstatus, der durch den Film „The Big Short“ von 2015 noch wuchs, als er von Christian Bale gespielt wurde. Nun sorgt er wieder für Aufsehen!

Burry hat das Portfolio seines Fonds „Scion Asset Management“ aufgeräumt – und zwar drastisch. Insgesamt flogen elf Positionen raus, darunter auch Platzhirsche wie Alphabet, Meta und Booking. Dabei hat er die Aktien von Booking erst vor einigen Monaten ins Portfolio aufgenommen. Nur eine Position blieb erhalten: GeoGroup. Davon hält er 501.360 Aktien. Wer diese Firma nicht kennt: GeoGroup betreibt private Gefängnisse.

Wie es halt so ist, wenn eine Legende zuschlägt: Sie findet viele Nachahmer, speziell unter Privatanlegern. Gestern kostete eine Aktie noch 6,75 Dollar, jetzt bereits 7,60 Dollar. Ein Plus von 12 Prozent!

Burry: Heutige Wirtschaft ist wie ein Flugzeugabsturz

Warum er seine Long-Positionen bis auf GeoGroup reduzierte bleibt sein Geheimnis. Burry hat sich nicht dazu geäußert. Ein Hinweis könnte aber seine Tweets sein, die er den letzten Monaten schrieb. Kurz zusammengefasst: Sie waren sehr pessimistisch. Burry verglich die derzeitige Marktlage mit einem Flugzeugabsturz: Es tue weh, es mache keinen Spaß und er lächle nicht. Leider kann man die Tweets nicht mehr nachlesen: Burry hat sie alle gelöscht.

Als Anleger fragen wir uns: Hat Burry wieder recht? Wiederholt sich die Geschichte? Hat der Dooms-Day-Prophet wieder recht?

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