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Ein wenig Würze für Ihr Depot?

Die Emerging Markets – ihr Hunger nach Wachstum bietet große Chancen

Investment-Idee-Redaktion · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Golden Dayz/Shutterstock.com

Die Emerging Markets heißen zu Deutsch „Schwellenländer“. Eine treffend gewählte Bezeichnung, denn diese Länder stehen an der Schwelle zur Industrienation. Und über diese Schwelle wollen sie hinaus.

Dort will man erreichen, worauf sich die etablierten Industrieländer längst nur noch ausruhen. Dort, in den Schwellenländern, dominieren Entschlossenheit und hochgekrempelte Ärmel und nicht Gejammer über ein paar wenige Überstunden oder Streiks für eine Vier-Tage-Woche. Dort ist der Wachstumshunger ebenso groß wie die Bereitschaft, für dieses Wachstum aktiv etwas zu tun. Was könnte spannender sein, als an diesem Weg als Anleger teilzuhaben!

In Emerging Market zu investieren ist hoch lukrativ … aber man muss es besonnen angehen!

Dabei ist es nicht so, dass die Emerging Markets nach dem Wachstum nur streben, sie wachsen bereits kräftig. Sie sind im Vergleich zur größten Wirtschaftsmacht USA zwar (außer China, das bislang noch zu den Emerging Markets gerechnet wird) Zwerge. Aber sie wachsen längst stärker als die etablierten Industrienationen, wie die folgende Grafik zeigt.

Quelle: UN (Vereinte Nationen)

In dieser Grafik sehen Sie, dass die in Grau gehaltenen Emerging Markets, die in der Grafik ein wenig ungelenk „Transformationsökonomien“ genannt werden, deutlich stärker wachsen als die etablierten, im Bild dunkelblau gehaltenen etablierten Wirtschaftsregionen. Sie sehen aber auch, dass das 2022 nicht der Fall war. Der Grund war Russland, das man auch zu diesen Emerging Markets rechnet. Risiken gibt es im Bereich der Schwellenländer also schon. Nur bedeuten Risiken für einen klugen Investor nicht, dass man diesen Weg meiden sollte. Es bedeutet nur dass es gilt, die Risiken konsequent einzugrenzen und damit in eine kalkulierbare Größenordnung zu bringen.

Die Chancen nutzen und die Risiken eingrenzen - mit dem iShares MSCI Emerging Markets IMI ETF

Man könnte glauben, dass es der beste Weg wäre, einfach in einen ETF auf den MSCI World zu investieren, schließlich hätte man da doch alles mit drin, auch die Emerging Markets? Der Zusatz „World“ suggeriert das zwar, aber das ist nicht der Fall.

Mit MSCI World decken Sie zwar den Großteil der weltweiten Marktkapitalisierung ab, nicht aber auch das stärkste Wachstum. Denn dieser Index erfasst zwar die 23 wichtigsten Industrienationen, die Emerging Markets bleiben dort aber außen vor. Das heißt, dass z.B. China, Südkorea, Taiwan oder Indien nicht im World-Index sind, daher fehlen dort auch riesige Unternehmen wie TSMC oder Samsung.

In den MSCI World zu investieren, ist zwar trotzdem eine sinnvolle Idee als Fundament eines Depots, z.B. über den iShares Core MSCI World ETF (ISIN IE00B4L5Y983). Aber wer mehr Wachstum, mehr Dynamik als „Würze“ zugeben möchte, sollte sich den MSCI Emerging Markets IMI ETF genauer ansehen, zumal das ETF-Management dort gezielt das tut, was man bei solchen Investments tun muss: die Chancen optimieren und die Risiken begrenzen, dazu weiter unten mehr.

Der Zusatz „IMI“ ist für den Investor von hoher Bedeutung

In der Überschrift zu den Eckdaten des ETFs haben Sie es womöglich bereits ausgeschrieben gesehen: Diese kryptisch wirkende Abkürzung „IMI“ bedeutet „Investable Market Index“. Das heißt konkret, dass dieser Index nur diejenigen Märkte aus dem Kreis der Emerging Markets umfasst, die man als „investierbar“ ansehen kann, in denen also mit geordneten Verhältnissen und der nötigen Sicherheit für das Kapital zu rechnen ist. Damit gehört derzeit vor allem Russland explizit nicht dazu. Aber welche Länder sind denn nun konkret in diesem MSCI Emerging Markets IMI Index und somit auch in dem ihn nachbildenden ETF vertreten? Hier die Liste dieser 24 Nationen:

Ägypten, Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Katar, Kolumbien, Kuwait, Malaysia, Mexiko, Peru, die Philippinen, Polen, Saudi Arabien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate.

Das Universum der Schwellenländer an sich ist dabei deutlich umfassender. Die folgende, der Wikipedia entnommene Grafik zeigt gelb hervorgehoben, welche Nationen grundsätzlich zu den Emerging Markets gerechnet werden. Sich gezielt nur auf die „Investable Markets“ unter ihnen zu konzentrieren und innerhalb dieser Länder dann eine ausgewogene Gewichtung vorzunehmen, ist entscheidend, um sinnvoll in diese Chancen zu investieren.

Quelle: Nicht sicher definiert, vermutlich basierend auf der Aufteilung der Nationen nach Entwicklungskategorien gemäß dem World Economic Outlook des IWF 2009

Innerhalb dieser Nationen mit investierbarem Umfeld ist es vor allem der asiatische Raum, der immense Dynamik entwickelt hat. Dementsprechend hoch sind diese Nationen auch im Index und im iShares MSCI Emerging Markets IMI ETF gewichtet, wie Sie der folgenden Übersicht entnehmen können, die die prozentualen Anteil der wichtigsten zehn Schwellenländer im Index zeigt:

Quelle: www.ishares.com

Beim Investment in Emerging Markets muss man auf die Profis zurückgreifen

In der Tabelle mit den Eckdaten des iShares MSCI Emerging Markets IMI ETF haben Sie sicherlich auch überrascht die Zahl der hier erfassten Aktien gesehen: es sind 3.177!

Eine gewaltige Zahl … kein privater Investor wäre imstande, ein solches ausgewogenes und zugleich riesiges Portfolio alleine auf die Beine stellen. Ein ETF, der von einem Team aus erfahrenen Fachleuten gemanagt wird, kann es.

Dabei sind wie in jedem Index einige Unternehmen besonders stark gewichtet, einfach, weil sie besonders groß und bedeutsam sind. Und hier finden wir, weil andere Indizes wie der MSCI World diese Länder ausklammern, Aktien, die man sonst nicht im Depot hätte, aber haben sollte, beispielsweise TSMC, Samsung, Alibaba, InfoSys oder PDD Holdings, um nur einige aus den Top Ten des iShares MSCI Emerging Markets IMI ETF zu nennen.

Sie sehen: Das Nutzen der großen mittel- und langfristigen Chancen der Emerging Markets über einen ETF, der einem mit einem Mausklick dieses ganze Universum der „wachstumshungrigen“ Schwellenländer ins Depot bringt, ist eine hoch interessante Beimischung für jedes Depot.

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