Drei Fragen an Bernecker 22.03.2024

Alphabet: der nächste KI-Profiteur? – HelloFresh: Chance oder Risiko? – Was ist mit ThyssenKrupp?

onvista · Uhr
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Quelle: Bernecker

Alphabet: Könnte die Partnerschaft mit Apple das KI-Tool „Gemini“ zum nächsten Börsen-Booster machen?

Jeder muss mit jedem reden. Wie Alphabet mit Apple das KI-Tool „Gemini“ umsetzt, ist zurzeit nur von internen Fachleuten zu beurteilen. Extern lässt sich dies nicht greifen. Wichtig ist jedoch: Die Anwendung oder Verwendung von KI-Tools wird das wichtigste Thema für alle Unternehmen demnächst sein, auf dem KI-Zug mitzufahren. So ähnlich wie einst mit den ersten Computern von IBM vor über 60 Jahren. Höchste Spannung ist angesagt, aber auch so manche Wechselwirkung in den Geschäftsergebnissen. 

HelloFresh ist ordentlich abgestraft worden: Hat die Aktie überhaupt noch eine Chance?

Alle Online-Geschäfte waren eine gute Idee, aber über die Nachhaltigkeit wird noch viel zu diskutieren sein. Da dies so ist, habe ich bei allen drei bekannten Adressen von vorneherein Abstinenz geübt. HelloFresh steht vor einer Existenzfrage. Über 10 Milliarden Euro Umsatz sind wahrlich zu beachten. Sogar ein Gewinn ist machbar - fraglich ist jedoch, für wie lange und unter welchen Bedingungen? Das berührt insbesondere die Kostenfrage. 1,2 Milliarden Euro Marktwert sind eine interessante Ausgangslage für einen Investor, der eine übergreifende Kombination von Online-Geschäften in Europa in gebündelter Forma aufbauen will. Das ergäbe eine andere Perspektive. Auf dem Niveau um 7 Euro ist es eine Wette wert.

ThyssenKrupp plant einen Teilverkauf seiner Marinesparte: Was bedeutet das für die Aktie?

Die Marinesparte von ThyssenKrupp ist technisch sehr hochwertig, aber im Ertrag sehr schwer zu kalkulieren. Das gehört zur Standardformel dieses Sektors. Die zweite Frage ist die Finanzierung für die sehr langen Laufzeiten im Schiffbau und das Endergebnis nach Abrechnung.

Das bedeutet: Eine Staatsbeteiligung ist unbedingt nötig, um die Finanzierung zu sichern. Eine technische Kooperation mit einer anderen Adresse wird schwierig, weil es hohe Rivalitäten gibt. Insbesondere mit Frankreich und teilweise Italien. So liegt der Vorteil für ThyssenKrupp nur darin, dass die Marinetechnik ein Asset ist, das im Wert zunimmt, wahrscheinlich auch ein wichtiger Abnehmer für Stahl ist, aber keinen Hebel für den Gewinn im Konzern ergibt. Ich warte ab!

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