dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

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Zwischenfälle mit Boeing-Flieger - Sicherheitslandung in Frankfurt

FRANKFURT - Eine Boeing -Maschine der Airline TUIfly hat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen nach dem Start in Frankfurt wieder umkehren müssen. Am Donnerstag gegen 13.20 Uhr habe die Maschine des Typs 737-800 in Frankfurt eine Sicherheitslandung vollzogen, sagte eine Sprecherin der Fraport AG am Freitagabend. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Rheinmetall peilt 30 bis 40 Milliarden Euro aus Bundeswehr-Sondervermögen an

MÜNCHEN - Der Rüstungskonzern Rheinmetall will sich ein besonders großes Stück vom 100-Milliarden-Sondervermögen-Kuchen der Bundesregierung abschneiden. "Sie können davon ausgehen, dass am Ende zwischen 30 und 40 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen zu uns kommen", sagte Firmenchef Armin Papperger der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). "Für Flugabwehr, Lkw, Munition, unseren Anteil am F35-Programm, und vieles mehr."

Lufthansa-Chef betont Bedeutung von Swiss und will Zufriedenheit verbessern

ZÜRICH - Lufthansa-Chef Carsten Spohr betonte in einem Gespräch mit "NZZ" (Samstagausgabe) die Bedeutung von Swiss als Aushängeschild des Konzerns und versprach eine Verbesserung der Kundenzufriedenheit. Trotz der positiven finanziellen Entwicklung von Lufthansa im vergangenen Jahr gebe es Herausforderungen wie unzufriedene Kunden und Mitarbeiter, Streiks und die Unsicherheit bezüglich der ITA-Übernahme.

Terzic nach BVB-Pleite in Mainz: 'Nicht zufrieden mit mir'

MAINZ - Trainer Edin Terzic hat die 0:3-Pleite von Champions-League-Finalist Borussia Dortmund beim Bundesliga-Abstiegskandidaten FSV Mainz 05 mit auf seine Kappe genommen. "Wir wollten wieder die Frische reinbringen, wir wollten Chancen verteilen - und das hat heute alles nicht funktioniert. Natürlich nehme ich mich da mit in die Verantwortung", sagte Terzic über seine misslungene Groß-Rotation am Samstagabend: "Deshalb bin ich auch nicht zufrieden mit mir heute."

Warnstreiks bei Telekom vor Tarifrunde

BERLIN - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi am Sonntag bundesweit zu Warnstreiks im Kundenservice aufgerufen. Diese sollen am Montag fortgesetzt werden, parallel zur vierten Verhandlungsrunde, die für Montag und Dienstag in Potsdam angesetzt ist, wie Verdi mitteilte. Dort ist am Montag eine zentrale Kundgebung geplant, zu der 4500 Beschäftigte erwartet werden.

ROUNDUP 3: Fast 80 Strafanzeigen bei Tesla-Protest - weitere Aktionen geplant

GRÜNHEIDE - Der Protest gegen den US-Elektroautobauer Tesla geht nach mehreren Aktionstagen in Grünheide bei Berlin voraussichtlich weiter. Ein Protestcamp gegen die einzige europäische Autofabrik von Firmenchef Elon Musk wurde am Sonntag aufgelöst, einige Bündnisse kündigten aber weitere Aktionen an oder wollten sich die Möglichkeit vorbehalten.

Munich Re erwartet überdurchschnittlich viele Hurrikane

MÜNCHEN - Dem Südosten der USA und der Karibik droht in diesem Sommer eine ungewöhnlich starke Hurrikansaison. Sehr hohe Wassertemperaturen im östlichen Atlantik in Kombination mit einer erwarteten La-Niña-Phase im westlichen Pazifik begünstigen nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re die Entstehung tropischer Wirbelstürme.

Datennutzung deutscher Handykunden im Ausland zieht kräftig an

BONN - Nach dem Ende der Corona-Pandemie ist das Datenvolumen, das deutsche Handykunden im Ausland genutzt haben, weiter angewachsen. Beim internationalen Roaming fielen im vergangenen Jahr 374,4 Millionen Gigabyte an und damit 33 Prozent mehr als im Jahr 2022, wie die Bundesnetzagentur auf dpa-Anfrage mitteilte. 2022 hatte es sogar einen Zuwachs um 75 Prozent gegeben - dieses exorbitante Plus lag daran, dass im Vergleichsjahr 2021 pandemiebedingt viel weniger Menschen gereist waren.

Die Bundesbürger verschicken immer weniger SMS

BONN - Während die Bundesbürger immer weniger SMS verschicken, zieht die Nutzung von Online-Diensten wie Whatsapp , Threema oder Signal in Deutschland stark an. Wie die Bundesnetzagentur auf dpa-Anfrage mitteilte, wurden in Deutschland im vergangenen Jahr rund 891 Milliarden Sofortnachrichten über das Internet gesendet und damit knapp elf Prozent mehr als 2022. Es geht um Textmitteilungen, Fotos, Videos, Dokumente und Emojis, die über Online-Dienste verschickt werden. Auf jeden Verbraucher, der solche Dienste regelmäßig nutzt, kamen im Schnitt 379 Sofortnachrichten pro Monat.

Britische Regierung: Gazprom spürt Folgen von russischem Angriffskrieg

LONDON - Der russische Energieriese Gazprom wird nach britischer Einschätzung noch jahrelang die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukrane spüren. Grund seien die schlechten Beziehungen mit den bisherigen Hauptabnehmern im Westen seit der russischen Invasion der Ukraine 2022, teilte das britische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Dass es der Staatskonzern bisher nicht geschafft habe, seine Exportabhängigkeit vom europäischen Markt zu lösen, werde die Gewinne vermutlich bis 2030 belasten. Gazprom hatte zuletzt den ersten Nettoverlust seit 1999 gemeldet.

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