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New York Ausblick: Leichte Verluste - Erzeugerpreise im Fokus

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem trägen Wochenstart dürften die US-Börsen am Dienstag zunächst etwas nachgeben. Der beschleunigte Anstieg der Erzeugerpreise im April drückte ein wenig auf die Stimmung.

Rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,1 Prozent tiefer bei 39 398 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 wird 0,2 Prozent im Minus erwartet.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zinssenkungserwartungen wurden zuletzt durch die hartnäckige Inflation gedämpft. Die Verbraucherpreisdaten für den Monat April werden an diesem Mittwoch veröffentlicht.

Unter den Einzelwerten richtet sich die Aufmerksamkeit im Handelsverlauf auf Google. Der Suchmaschinenbetreiber wird bei seiner Entwicklerkonferenz einen Ausblick auf künftige Software und Funktionen geben. In diesem Jahr wird von der Google I/O ein noch stärkerer Fokus auf Künstliche Intelligenz erwartet. Die A-Aktien der Konzernmutter Alphabet gaben im vorbörslichen US-Handel leicht nach.

Für die Anteilsscheine von On Holding ging es vorbörslich um fast neun Prozent nach oben. Der Sportbekleidungskonzern hatte mit seinem Nettoumsatz im ersten Quartal positiv überrascht.

Paysafe erzielte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr einen Gewinn und übertraf zudem beim Umsatz die Erwartungen. Die Aktien der Zahlungsplattform gewannen im vorbörslichen Geschäft gut zwölf Prozent.

In eine neue Runde dürfte der Hype um sogenannte Meme-Aktien gehen, bei denen einzelne Analysten im Gegensatz zur großen Mehrheit der Anleger ein hohes Kurspotenzial ausmachen. Zu diesen Werten gehören die Papiere der Einzelhandelskette für Unterhaltungssoftware und Computerspiele Gamestop , die vorbörslich erneut anzogen und nun um 118 Prozent in die Höhe schnellten. Die ebenfalls zu dieser Kategorie gehörenden Anteilsscheine des Kinobetreibers AMC Entertainment gewannen 102 Prozent./la/jha/

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