Aktien New York Ausblick

US-Börsen dürften vor langem Wochenende schwächeln - August im Plus

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Eine Flagge vor der Börse in New York.
Quelle: Adobe.com/Marco Warm

Nach neuen Preisdaten werden die US-Börsen am Freitag knapp im Minus erwartet. Eine Dreiviertelstunde vor dem Start taxierte der Broker IG den Leitindex Dow Jones Industrial 0,25 Prozent schwächer auf 45.522 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 erwartet IG mit einem Abschlag von 0,19 Prozent auf 23.658 Punkte.

Für den zu Ende gehenden Monat August, der nach einem düsteren Arbeitsmarktbericht sehr schwach begonnen hatte, zeichnen sich für den Dow, den Nasdaq 100 und auch den marktbreiten S&P 500 klare Gewinne ab. Am kommenden Montag ist in den USA Feiertag, in New York wird nicht gehandelt. Marktteilnehmer könnten daher vor dem Wochenende dazu neigen, einige Gewinne mitzunehmen.

Gewinnmitnahmen seien auch gesund, zumal das Thema Künstliche Intelligenz (KI) vorerst etwas ausgereizt sei, sagte ein Marktbeobachter. Die KI-Fantasie dürfte ihren Höhepunkt zunächst erreicht haben, schrieb auch Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets. "Das Thema bleibt zwar en vogue, die hohen Bewertungen aber werden zunehmend hinterfragt." Nvidia gaben am Freitag nach ihrem etwas schwächeren Vortag vorbörslich um 0,9 Prozent nach.

In den USA stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Juli etwas stärker als im Juni. Auch die privaten Einkommen legten etwas deutlicher als im Vormonat zu. Analysten hatten damit gerechnet. Der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, verharrte auf 2,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat. Volkswirte hatten dies ebenfalls prognostiziert. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

Rechenzentrumskonzern Marvell enttäuscht mit Zahlen

Im Software- und KI-Sektor müssen Anleger vor dem Wochenende erneut einige Quartalsbilanzen und Ausblicke verarbeiten. Marvell Technology sackten vorbörslich belastet von einem enttäuschenden Umsatz im Geschäft mit Rechenzentren um gut 14 Prozent ab. Dell enttäuschte beim Umsatz mit KI-Servern, die Aktien verloren über 6 Prozent.

Besser sah es für Autodesk aus, hier verhalf eine unerwartet gute Gewinnprognose den Papieren zu einem Plus von mehr als 12 Prozent. SentinelOne profitierten mit einem Zuwachs von fast neun Prozent von einem angehobenen Umsatzausblick. Ulta Beauty gewannen 3,7 Prozent. Der Kosmetikkonzern zeigte sich ebenfalls optimistischer für die weitere Geschäftsentwicklung.

Caterpillar wird beim Thema Zölle skeptischer. Die damit einhergehenden Belastungen könnten größer sein als zunächst gedacht, hieß es. Die Aktien des Baumaschinenherstellers verloren 2,5 Prozent.

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