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Große Sprünge vorerst wenig wahrscheinlich

Trading-Chance Allianz: Ein idealer Kandidat für einen „Inline-Trade“

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Von November bis März lief die Allianz-Aktie wie auf Schienen höher, seither konsolidiert sie in einem moderaten Abwärtstrendkanal. Nach oben dient das bisherige Jahreshoch als „Deckel“, auf der Unterseite stützen das konstante Ertragsumfeld, die relativ günstige Bewertung und die hohe Dividendenrendite. Das ist ein tadelloses Umfeld, um einen Inline-Optionsschein einzusetzen.

Quelle: onvista

Man geht momentan allgemein davon aus, dass der Finanz- und Versicherungskonzern Allianz 2024 mehr verdienen wird als je zuvor. Wobei die Steigerungsrate beim Gewinn pro Aktie in diesem Jahr ebenso wie in den kommenden zwei Jahren bei um die zehn Prozent gesehen wird. Nicht umwerfend viel, aber dennoch solide. Das ist in der Bewertung indes bereits drin, das Kurs/Gewinn-Verhältnis liegt derzeit für die 2024er-Gewinnschätzung um 11 und damit auf einem für diese Aktie durchschnittlichen Niveau.

Einerseits, andererseits? Das ist für einen „Inliner“ das genau richtige Umfeld

Die Allianz-Aktie wäre also jetzt, nachdem die Hausse-Phase des vierten Quartals 2023 und des ersten Quartals 2024 konsolidiert ist, weder zu teuer noch zu billig. Große Überraschungen seitens der Bilanz sind auch eher weniger wahrscheinlich, so dass sich sagen ließe: Einerseits wird sie von ihrer soliden Gesamtsituation gestützt, andererseits von der Erwartung, dass da nichts Grandioses ansteht, das den Gewinn in noch höhere Sphären katapultiert, gedeckelt.

Quelle: marketmaker pp4

Wer vor der Wahl stünde, unmittelbar jetzt zu wählen, ob man Long oder Short gehen sollte, hätte es damit also schwer. Das wirkt langweilig … aber genau das ist eine gute Basis für ein Derivat, das genau dann seinen Gewinn erzielt, wenn eine Handelsspanne eben nicht verlassen wird! Bevor es zu den konkreten Daten des von uns vorgeschlagenen Inliners geht, hier zunächst eine Erläuterung, wie ein solcher Inline-Optionsschein funktioniert:

Bei „Inlinern“ sind Seitwärtstrends genau das, was man braucht

Bei einem Inline-Optionsschein erzielt der Halter des Scheins dann einen Gewinn, wenn die zugrundeliegende Aktie bis zum Ende der Laufzeit innerhalb einer vorher festgelegten Kursspanne bleibt. Ein „Inliner“ hat eine obere und eine untere Kursbarriere, die bis Laufzeitende nicht berührt werden darf. Gelingt das, erhält der Besitzer des Inline-Optionsscheins 10,00 Euro ausgezahlt, die Höhe des dadurch errichten Gewinns ist damit vom Kaufkurs abhängig (wobei man nicht bis zum Laufzeitende investiert bleiben muss, er Verkauf ist jederzeit möglich). Gelingt das nicht, weil die Aktie eine der beiden Barrieren touchiert, verfällt der Optionsschein sofort wertlos. Was bedeutet:

Es ist notwendig, die Barrieren so weit entfernt vom aktuellen Kurs der Aktie zu wählen, dass eine gute Chance besteht, dass diese bis zum Laufzeitende nicht berührt werden. Darüber hinaus sollte die Laufzeit nicht zu lang sein, denn was heute sicher scheint, kann an der Börse morgen schon völlig anders sein. Und man sollte einen Inline-Optionsschein nie einsetzen, ohne vorher bei der Aktie einen unter der oberen und einen über der unteren Barriere liegenden Stoppkurs anzusetzen, um rechtzeitig zu verkaufen, bevor eine Barriere touchiert wird und dadurch ein Totalverlust entstünde.

Dass man diese Stoppkurse nicht im Inline-Optionsschein selbst ansetzen kann, liegt daran, dass dessen Kurs immer höher steigt, je näher das Laufzeitende kommt. Denn das definiert ja vor allem die Chance, das Laufzeitende „zu erleben“ und dann die 10,00 Euro Abrechnungskurs des Scheins als Gewinn einstreichen zu können. Da ist man als Anleger also gefordert, regelmäßig auf den Verlauf der Aktie zu achten. Darüber hinaus ist ein Inline-Optionsschein aber in einem wankelmütigen Markt eine interessante und recht nervenschonende Alternative … wenn man nicht zu viel wagt.

Trading-Chance mit einem Allianz-Inliner mit Barrieren bei 220 und 300 Euro

Wir würden für die Allianz-Aktie zu einem Inline-Optionsschein greifen, der mit Laufzeitende 13.11.2024 noch vier Monate Restlaufzeit hat und dessen Barrieren mit 220 und 300 soliden Spielraum für Kursschwankungen bieten, zumal die Aktie gerade fast genau in der Mitte dieser Spanne notiert.

Dieser Inline-Optionsschein wird vom Emittenten UniCredit angeboten, hat die WKN HD5TTA und weist aktuell einen Geld/Brief-Kurs von 8,61 zu 8,69 Euro aus, so dass man beim Erreichen des Laufzeitendes und der Auszahlung von 10,00 Euro einen Gewinn von ca. 15 Prozent erzielen würde, Details zu diesem „Inliner“ in der untenstehenden Tabelle.

Um zu vermeiden, dass es im Fall eines Impulses an eine der Barrieren zu einem Totalverlust kommt, bietet es sich immer an, knapp vor diesen Barrieren einen Stop Loss zu legen. Im Fall der „Inliner“ kann man die Annäherung an eine Barriere nicht mit einem konkreten Kurs im Optionsschein gleichsetzen, daher geben wir zur Orientierung den entsprechenden Aktienkurs an, siehe die Datentabelle unten.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  267 Euro,  271 Euro,  275 Euro,  280 Euro

Unterstützungen:  252 Euro,  248 Euro,  235 Euro

Inline-Optionsschein auf die Allianz-Aktie

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

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