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Der große Jubel bleibt aus:

Trading-Chance adidas: Nach den Zahlen bleibt die Luft dünn

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Die heute Früh vorgelegten Ergebnisse zum zweiten Quartal untermauern das schon im Vorquartal entstandene Bild: adidas kommt langsam wieder in Fahrt. Trotzdem fiel die Reaktion auf das Zahlenwerk ziemlich bescheiden aus ... aus gleich drei Gründen. Eine Trading-Chance Short.

Quelle: onvista

Wir hatten adidas an dieser Stelle bereits vor knapp zwei Monaten „auf dem Schirm“. Wer bei dem da vorgestellten Short-Trade mitgezogen hatte, könnte diese heutige Vorstellung als Zukauf-Gelegenheit nutzen und den Anfang Juni auf 257 Euro in der Aktie verorteten Stoppkurs einen Tick auf die heute angeratenen 262 Euro ausweiten, um ein wenig mehr Risikopuffer zu haben. Aber zum Punkt: Wieso blieb der große Jubel über die deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus?

Auch mit höherer Gewinnprognose extrem teuer bewertet

Zum einen, weil man die Eckdaten schon durch eine Vorab-Veröffentlichung kannte, denn der Sportartikelhersteller hatte am 16. Juli vorläufige Zahlen geliefert und bereits da die Gesamtjahresprognose auf einen operativen Gewinn von 1,0 Milliarden (zuvor 0,7 Milliarden) angehoben. Aber wer sich den Chart auf Tagesbasis ansieht, stellt fest: Auf diese Meldung am Abend des 16.7. hin kam es am Folgetag zwar zu einem Kursanstieg, kurz danach notierte die Aktie indes wieder dort, wo sie herkam. Was zum zweiten Grund führt, wieso die Aktie nicht stehenden Fußes nach oben davonzieht:

Quelle: marketmaker pp4

Auch mit der angehobenen Prognose wäre die Aktie derzeit untypisch teuer bewertet. Die Analysten gehen momentan im Schnitt sogar schon von 1,1 Milliarden beim operativen Gewinn aus, trotzdem läge die Bewertung über das Kurs/Gewinn-Verhältnis damit für 2024 bei 65, wenn man als Nettoergebnis 650 Millionen annehmen würde. adidas wäre dann mit einem KGV um 22-25 fair bewertet, wenn sich der Nettogewinn pro Aktie bis 2026 verdreifachen und damit dann das Rekordergebnis des Jahres 2021 erreichen würde. Aber erstens ist das in dem derzeitigen weltwirtschaftlichen Umfeld mehr als offen. Zweitens gälte das ja auch nur dann, wenn die Aktie ab jetzt nicht weiter zulegen würde. Das dürfte vielen Investoren klar sein und die Aktie, die ja bislang im Jahr 2024 ein klarer Outperformer im DAX war, bremsen. Was indes noch einen weiteren, den dritten, Grund hat:

Massive, mittelfristige Widerstandszone erreicht

Wenn wir uns in diesem zweiten Chart das mittelfristige Bild auf Wochenbasis ansehen stellen wir fest, dass die adidas-Aktie zum einen an die obere Begrenzung eines im Herbst 2022 etablierten Aufwärtstrendkanals angestoßen ist und zum andere knapp über diesem Trendkanal die markante Widerstandszone 250/257 Euro wartet, die die Nackenlinienzone des großen Topps im Jahr 2021 darstellt.

Quelle: marketmaker pp4

Da vorbeizukommen dürfte, nachdem jetzt die relevanten Nachrichten auf dem Tisch liegen und somit über diese aktuelle Reaktion hinaus eher weniger kommen wird, was als neues Kaufargument dienen könnte, eher knifflig werden. Zumal, das zeigt der obere Chart, das obere Ende einer „Trompeten-Formation“, d.h. eines nach rechts offenen Dreiecks, erreicht wurde, auch das wäre ein Widerstand, den zu überwinden ohne neue Argumente nicht einfach würde. Einsetzende Gewinnmitnahmen wären daher jetzt keine Überraschung, daher erneuern wir unseren Short-Trade vom Juni, hier aber mit einem neuen Short-Zertifikat:

Short-Trade am oberen Ende des Trendkanals

Wir stellen Ihnen hierfür ein Knock Out-Zertifikat Short mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten BNP Paribas vor, das mit einem Basispreis und K.O.-Level von 313,957 Euro derzeit einen Hebel von 3,2 ausweist. Den Stop Loss würden wir bei 262 Euro in der Aktie ansiedeln, das entspricht einem Kurs von ca. 5,15 Euro im Zertifikat. Die WKN dieses Short-Zertifikats auf die adidas-Aktie lautet PG4D6R.

Wichtige Chartmarken:

Widerstände:  243,00 Euro,  250,20 Euro,  257,00 Euro

Unterstützungen:  211,30 Euro,  208,80 Euro,  199,90 Euro

Knock-Out Zertifikat Short auf adidas

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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