Ryanair erwartet keinen Preiseinbruch im Herbst

Reuters · Uhr
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Rom (Reuters) - Europas größter Billigflieger Ryanair rechnet für den Herbst nicht mit massivem Druck auf die Ticketpreise.

In den Sommermonaten von Juli bis September gebe es einen Rückgang um fünf bis neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters in Rom. Seit August seien die Buchungen dynamischer, nachdem zuvor mit größeren Nachlässen die Nachfrage angekurbelt werden musste. "Wir denken, dass der Trend im September, Oktober und November eher zu kleineren als zu größeren Preisnachlässen gehen wird."

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Ryanair-Aktien legten sprunghaft zu und zogen andere Airline-Aktien, auch die der Lufthansa, mit. O'Leary sagte, die irische Fluggesellschaft erwirtschafte "sehr starke Gewinne", räumte aber ein, dass diese 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig sein könnten, obwohl das Verkehrsaufkommen um acht Prozent gestiegen sei.

Der Ryanair-Chef bekräftigte, dass die Airline kein Interesse daran hat, Start- und Landerechte am Flughafen Mailand Linate zu übernehmen, die Lufthansa und ITA Airways für ihr Zusammengehen abgeben müssen. Ryanair wolle stattdessen am Mailänder Hauptflughafen Malpensa wachsen, wenn der Konkurrent Easyjet mehr Flugbetrieb nach Linate verlegen sollte.

(Bericht von Angelo Amante; geschrieben von Ilona Wissenbach. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com)

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