Bundesregierung warnt Unicredit vor feindlicher Übernahme der Commerzbank

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Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung warnt die italienische Unicredit vor einer feinlichen Übernahme der Commerzbank.

Damit würde ein großes Risiko einhergehen, sagte Finanz-Staatssekretär Florian Toncar am Mittwoch im Bundestag zu Journalisten. "Das sollte nicht das Ziel sein." Das Vorgehen der Mailänder habe viel Verunsicherung bei Beschäftigten und in der Politik geschürt.

Toncar ergänzte, er habe im Finanzausschuss des Bundestages die zeitlichen Abläufe geschildert, wie das zuletzt vom Bund veräußerte Paket an die Unicredit gegangen sei. Das höchste Angebot habe den Zuschlag bekommen, sagte der Staatssekretär im Finanzministerium. Die Bundesregierung habe mittlerweile aber deutlich gemacht, für die Eigenständigkeit der Commerzbank einzutreten. Deswegen würden bis auf weiteres keine Aktien mehr verkauft. Der Bund hält noch zwölf Prozent an dem Frankfurter Geldhaus. Die Unicredit kontrolliert 21 Prozent und will mehr.

(Bericht von Christian Krämer, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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