Trading-Chance Salesforce: Die Bullen riskieren hier womöglich viel zu viel
Zwischen Juni und Oktober gehörte die Aktie des IT- und Cloud-Spezialisten Salesforce zu den Underperformern im Dow Jones. Im September begann eine Aufholjagd, im Oktober hatte Salesforce zum Dow aufgeschlossen, jetzt hat sie ihn deutlich hinter sich gelassen. Dadurch ist die Aktie aber nicht nur markttechnisch heißgelaufen, für die jetzt erreichten, neuen Rekorde fehlen auch die Argumente: Eine Trading-Chance Short.

Als Salesforce Anfang September das bislang letzte Zwischentief ausbildete, war das eine Reaktion auf die Ende August vorgelegten Ergebnisse des zweiten Quartals. Die Aktie rutschte bis auf 241 US-Dollar ab. Als sie am Dienstag mit 348,86 US-Dollar einen neuen Verlaufsrekord erreichte, notierte sie somit fast 45 Prozent über diesem Level. Doch wer da starke Ergebnisse im dritten Quartal als Auslöser vermutet, irrt. Denn diese Ergebnisse kommen, wegen des hier um einen Monat auf den 31.1. verschobenen Geschäftsjahresendes, erst Anfang Dezember. Was heißt:
Durchschnittliches Analysten-Kursziel bereits deutlich überboten
Die Aktie ist derart massiv gestiegen, ohne dass es neue, handfeste Fakten geben würde. Und selbst wenn diese Bilanz Anfang Dezember stark ausfallen sollte: Man hätte das mehr als reichlich vorweggenommen. Und das gälte auch für eine zumindest kurzfristig denkbare, bessere Umsatz- und Gewinnperspektive, sobald Donald Trump die Umsetzung seiner Wirtschaftspläne beginnt. Was aber noch später startet, nicht vor dem 20. Januar, wenn er wirklich ins Oval Office einzieht.
Hier wurde also gefährlich viel vorweggenommen. Da muss schon alles optimal passen, um diesen Kurslevel zu rechtfertigen, passt irgendetwas nicht, wäre die Luft nach unten immens. Nicht zuletzt, weil Salesforce mit diesem Run der vergangenen zwei Monate längst am durchschnittlichen Kursziel der Analysten vorbei gelaufen ist, das derzeit bei 320 US-Dollar liegt. Und damit nicht genug:
„Overshooting“ wurde zu einer riskanten „Fahnenstange“
Die Aktie ist über ihren Ende Mai etablierten Aufwärtstrendkanal (der nach einem Kurseinbruch entstand, der auf eine enttäuschend magere Prognose für das zweite Quartal zurückging, das noch obendrein) nach oben hinaus geschossen. Dieses Überschießen wurde dadurch intensiviert, dass dabei das alte Rekordhoch vom März (318,71 US-Dollar) überboten wurde, was dazu führte, dass Short-Positionen eingedeckt wurden und rein charttechnisch agierende Trader auf den Zug aufsprangen, aber:

Die Aktie ist damit teuer bewertet, notiert deutlich über dem Konsens-Kursziel der Experten und ist markttechnisch überkauft. Wäre das die Reaktion auf überraschend gute Quartalszahlen gewesen, könnte man das als eine etwas überzogene Bewegung mit Potenzial für einen Rücksetzer sehen. So aber, im Vorfeld der Zahlen, ist das ein immens hohes Risiko, das die Bullen hier eingegangen sind. Hoch genug, um risikofreudigen Tradern eine spannende Short-Chance zu bieten.
Antizyklischer Short-Trade setzt auf den Bruch der Fahnenstange
Für diese Trading-Chance schlagen wir ein Knock Out-Zertifikat Short mit unbegrenzter Laufzeit des Emittenten BNP Paribas vor, das mit einem Basispreis/Knock Out-Level von 460,015 US-Dollar aktuell einen Hebel von 2,87 ausweist. Den Stop Loss platzieren wir bei 385 US-Dollar in der Aktie, das entspricht beim derzeitigen Umrechnungskurs Euro/US-Dollar (1,0515 USD) einem Kurs von ca. 7,00 Euro im Zertifikat. Die WKN dieses Salesforce Short-Zertifikats lautet PL054E.
Wichtige Chartmarken:
Widerstände: 348,86 US-Dollar
Unterstützungen: 318,71 US-Dollar, 300,00 US-Dollar, 274,70 US-Dollar, 261,00 US-Dollar
Knock-Out Zertifikat Short auf die Salesforce-Aktie
Basiswert | Salesforce |
WKN | PL054E |
ISIN | DE000PL054E8 |
Basispreis | 460,015 US-Dollar |
K.O.-Schwelle | 460,015 US-Dollar |
Laufzeit | open end |
Typ | Knock-Out Zertifikat Short |
Emittent | BNP Paribas |
Hebel | 2,87 |
Stop Loss Zertifikat | 7,00 Euro |
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