Präsidentin der EZB

Lagarde: Handelskrieg in niemandes Interesse

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Quelle: Alexandros Michailidis/Shutterstock.com

EZB-Präsidentin Christine Lagarde warnt vor eskalierenden Handelskonflikten infolge der Zollerhöhungspläne des designierten US-Präsidenten Donald Trump.

Ein Handelskrieg wäre negativ für alle, nicht nur für die Zielländer von US-Zöllen, sagte Lagarde der "Financial Times" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. "Das kann in niemandes Interesse sein, weder für die Vereinigten Staaten, noch für Europa, noch für irgendjemanden sonst", sagte sie. Zölle wirkten sich langfristig negativ auf das weltweite Wirtschaftswachstum aus.

Trump hatte unlängst Zölle von 25 Prozent auf Importe aus Mexiko und Kanada sowie zehn Prozent auf Importe aus China angekündigt, sollten diese Staaten den Zustrom illegaler Einwanderer beziehungsweise des Opioids Fentanyl in die USA nicht stoppen. Diese Drohung kommt zu Trumps bereits angekündigten Zöllen von 60 Prozent auf chinesische Importe und zehn bis 20 Prozent auf alle Waren aus anderen Ländern hinzu, darunter auf Waren aus der Europäischen Union. Auch Deutschland wäre somit betroffen - die USA sind der mit Abstand größte Abnehmer von Waren "Made in Germany".

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