Triebwerksbauer MTU erhöht Prognose und gibt Ausblick für 2030

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München (Reuters) - Trotz globaler Handelsstreitigkeiten und Wirtschaftssorgen blickt der Triebwerksbauer MTU Aero Engines zuversichtlicher auf das laufende Geschäftsjahr als bisher.

Der Münchner Konzern erhöhte am Dienstag seine Umsatzprognose und seine Gewinnerwartung und gab auf der Luftfahrtmesse in Paris erstmals einen Ausblick auf die kommenden fünf Jahre. Angesichts geopolitischer Spannungen dürfte die Bedeutung des Militärgeschäfts der MTU zunehmen, erklärte Vorstandsmitglied Michael Schreyögg. Die im Dax gelistete Aktie lag am Nachmittag 1,2 Prozent im Plus.

Im laufenden Jahr soll der Umsatz 8,6 bis 8,8 Milliarden Euro erreichen, nachdem MTU zuvor 8,3 bis 8,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt hatte. Der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebit) soll um 20 bis 25 Prozent statt um rund 15 Prozent zulegen. "Diese Erhöhung der Prognose spiegelt die starke Marktposition der MTU wider", erklärte Vorstandschef Lars Wagner. Dazu trügen vor allem das Ersatzteilgeschäft, die zivile Instandhaltung und das zivile Neugeschäft bei.

Im Jahr 2030 erwartet MTU einen Umsatz von 13 bis 14 Milliarden Euro. Das Ziel für die bereinigte Ebit-Marge im Jahr 2030 liege zwischen 14,5 und 15,5 Prozent.

(Bericht von Jörn Poltz. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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