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Dax muss erneut einstecken – Wirecard mal wieder Schlusslicht, Auch Bayer und deutsche Banken weiter unter Druck

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Dax muss erneut einstecken – Wirecard mal wieder Schlusslicht, Auch Bayer und deutsche Banken weiter unter Druck

Wieder hochgekochte Konjunktursorgen haben am Donnerstag die Aktienmärkte ausgebremst. Der Dax zollte seiner bisherigen Rally in diesem Jahr seinen Tribut und rutschte zeitweise unter die Marke von 11.500 Punkten. Als die US-Börsen dann aber ihren schwächeren Start in Gewinne ummünzten, konnte sich der deutsche Leitindex zumindest vom Tagestief erholen. Am Ende stand noch ein Abschlag von 0,46 Prozent auf 11.549,96 Punkte auf der Kurstafel.

Märkte sehen in FED-Signalen kein gutes Omen

Anleger mussten nach dem jüngsten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed abwägen zwischen Konjunktursorgen und der Aussicht auf einen vorerst eingestellten geldpolitischen Straffungskurs der amerikanischen Währungshüter, was Aktienanlegern eigentlich gut schmeckt. Sie entschieden sich aber dafür, dass die nach unten revidierten Wachstumserwartungen der Fed kein gutes Omen sind.

Entlastend wirkte aber, dass es Kreisen zufolge im Handelskonflikt zwischen den USA und China in der kommenden Woche eine weitere Gesprächsrunde geben soll. Der MDax konnte sich denn auch positiv abheben: Er schaffte es am Ende moderat mit 0,16 Prozent und 25.121,20 Punkten ins Plus.

Weiterer FT-Bericht drückt Wirecard nieder

Und (fast) täglich grüßt mal wieder Wirecard, diesmal erneut als Schlusslicht im Dax, nachdem ein weiterer Bericht der Financial Times die Aktie auf Talfahrt geschickt hat. Konkret geht es um weitere fragwürdige Transaktionen in einer Gesamthöhe von 2 Millionen Euro. Das Brisante: Die oberste Chef-Etage soll davon gewusst und sie genehmigt haben.

Deutsche Bank – Euphorie der Anleger verflogen

Auch die Deutsche Bank musste ein kräftiges Minus von knapp 4 Prozent hinnehmen. Die anfängliche Euphorie über die Fusionsthematik ist komplett verflogen.

Bayer weiterhin im Abwärts-Modus

Bayer notierte mit einem Minus von 2,8 Prozent an drittletzter Stelle im Dax und musste somit seit der Prozess-Niederlage am Dienstag weitere Kursverluste hinnehmen.

Bayer Tageschart (Xetra)

Auch Commerzbank im Minus

Im MDax fiel neben der ProSiebenSat.1 AG an letzter Stelle mit einem Minus von 4,1 Prozent vor allem die Commerzbank mit einem Minus von 3,1 Prozent auf, die genauso wie die Deutsche Bank sämtlichen Schwung wieder hergeben musste.

Überzeugen konnte hingegen Uniper mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent. Der Finanzinvestor Elliott macht beim Energiekonzern weiter Druck. Ellliott verlange die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung, teilte Uniper am Donnerstag in Düsseldorf mit. Der Hedgefonds fordert, dass Uniper einen Beherrschungsvertrag mit seinem finnischen Großaktionär Fortum vorbereiten soll. Die außerordentliche Aktionärsversammlung solle darüber abstimmen.

Washtec baut Gewinne weiter aus

Im SDax konnte Washtec seit den äußerst positiv angekommenen Zahlen und Prognosen für das laufende Jahr seinen starken Zuwachs weiter ausbauen. Die Aktie konnte um weitere 5,6 Prozent steigen.

Koenig&Bauer legt verhaltene Zahlen vor und stürzt ab

Ganz unten lagen weit abgeschlagen die Papiere von Koenig&Bauer mit einem Minus von 10,4 Prozent. Der Druckmaschinenhersteller hatte im vergangenen Geschäftsjahr mit Engpässen bei der Teilelieferung zu kämpfen. Die Auftragslage ist jedoch robust. Daher erwartet das Unternehmen für 2019 und darüber hinaus weiteres Wachstum. Die Kosten für die Wachstumsinitiative dürften die Marge im laufenden Jahr jedoch belasten, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Würzburg an. Das hat den Märkten nicht gefallen.

Koenig & Bauer AG 5-Tageschart (Xetra)

(onvista/dpa-AFX)

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Titelfoto: JMiks / Shutterstock.com

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