EU-Vertreter - Brexit-Gespräche treten bei Knackpunkten auf der Stelle

Reuters · Uhr

Brüssel (Reuters) - Die Brexit-Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und der Europäischen Union treten nach wie vor auf der Stelle.

Es gebe zwar Fortschritte, und man sei nahe an einer Einigung, teilte ein EU-Vertreter den Botschaftern der 27 EU-Staaten am Freitag in Brüssel mit. Aber in den Knackpunkten der künftigen Fischereirechte, der Rahmenbedingungen für einen fairen Wettbewerb sowie der Frage, wie künftige Streitfragen geklärt werden sollen, gebe es keine Fortschritte. "Wir sind beides: ganz dicht dran und weit weg", sagte der EU-Vertreter. "Es scheint, als wären wir sehr eng an einer Einigung bei den meisten Themen, aber die Differenzen in den drei umstrittenen Punkten bleiben."

Nach dem EU-Austritt Anfang des Jahres ist Großbritannien bis Ende 2020 in einer Übergangsphase, in der noch EU-Regeln gelten. Um die künftigen Beziehungen samt Freihandelsabkommen wird seit Monaten gerungen - bislang ohne Ergebnis, weshalb die Wirtschaft ab 2021 Störungen der Handelsbeziehungen und Zollschranken befürchtet. Da die Parlamente ein Abkommen noch ratifizieren müssen, bevor es in Kraft treten kann, wurde als letzte Frist für eine Einigung zuletzt Ende dieser Woche genannt. Wegen eines positiven Coronavirus-Falls in der EU-Delegation werden die Gespräche derzeit virtuell geführt.

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