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Schlechte Konjunkturdaten ziehen US-Märkte runter – Den Dax erwischt es noch schlimmer – Kurs kommt der 13.000er Marke wieder nahe

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Schlechte Konjunkturdaten ziehen US-Märkte runter – Den Dax erwischt es noch schlimmer – Kurs kommt der 13.000er Marke wieder nahe

Die US-Aktienmärkte waren heute zunächst mit leichten Abgaben in den letzten Börsenmonat des Jahres gegangen. Der Dow Jones Industrial gab im frühen Handel um 0,06 Prozent auf 28.035 Punkte moderat nach. Rückenwind erhielten die Kurse zwar von überraschend guten Konjunkturdaten aus China. Gegenwind entfachte jedoch zunächst wieder mal ein Tweet von US-Präsident Donald Trump, der eine Reaktivierung von Importzöllen auf Aluminium und Stahl aus Brasilien und Argentinien ankündigte.

US-Industriestimmung trübt sich wieder ein

Einen deutlichen Rutsch ins Minus mussten die Märkte dann jedoch nach der Veröffentlichung der US-Industriestimmung hinnehmen, die sich im November weiter eingetrübt hat. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte auf 48,1 Zähler, wie das Institute for Supply Management am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten dagegen einen Anstieg auf im Mittel 49,2 Zähler erwartet.

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Der jüngste Rückgang folgt auf einen Anstieg im Oktober. Im Monat davor war der Indikator auf den tiefsten Stand seit etwa zehn Jahren gefallen. Schon seit längerem liegt der ISM-Index unter de Wachstumsschwelle von 50 Punkten und deutet damit auf eine Schrumpfung des für die US-Wirtschaft wichtigen Sektors hin. Die amerikanische Industrie leidet unter der schwächeren Weltwirtschaft sowie dem Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Zwar erwirtschaftet die amerikanische Industrie einen wesentlich kleineren Teil als der deutlich größere Dienstleitungssektor. Allerdings hängt das Geschäft vieler Dienstleister vom Zustand der Industrie ab.

Der Dow Jones musste damit eine knappe Stunde nach Handelsbeginn ein Minus von 0,43 Prozent verkraften und notiert nun wieder unter 28.000 Punkten. Der S&P 500 notiert mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 3125 Punkten, der NASDAQ mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 8322 Punkten.

Auch in Deutschland verschlechtert sich die Stimmung weiter

Die Wirtschaft in Deutschland blickt ebenfalls wieder zunehmend pessimistisch auf das kommende Jahr. Fast ein Drittel der Unternehmen rechnet 2020 mit einem Rückgang bei den Geschäftsaktivitäten, wie aus der am Montag veröffentlichten Konjunkturumfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht. Nur ein Viertel der befragten Unternehmen erwartet noch einen Produktionszuwachs. Insgesamt wurden 2300 Unternehmen befragt.

Die Entwicklung werde auch am Arbeitsmarkt nicht spurlos vorbeigehen, betonten die IW-Forscher. Der Umfrage zufolge wollen im kommenden Jahr nur noch 21,5 Prozent der Firmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Knapp 29 Prozent planen dagegen einen Beschäftigungsabbau. Zwar lasse sich aufgrund der Umfrage nicht vorhersagen, ob unter dem Strich am Ende mehr Stellen abgebaut oder geschaffen werden. Doch dürfte nach IW-Einschätzung der seit 2005 anhaltende Beschäftigungsaufbau in Deutschland, mit dem insgesamt rund 5,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen wurden, 2020 enden.

Die deutsche Wirtschaft leide stark unter der aufgrund von Protektionismus und geopolitischen Verunsicherungen deutlich nachlassenden Gangart der Weltwirtschaft, betonte das IW. Erstmals seit der globalen Finanzmarktkrise vor einem Jahrzehnt erwarteten die Unternehmen mehrheitlich einen Rückgang der Exporte. Besonders die Hersteller von Vorleistungsgütern – wie die Chemieindustrie oder die Maschinenbauer – hätten mit der schwachen Weltnachfrage zu kämpfen.

Auch mit Investitionen wollen sich die Unternehmen der Umfrage zufolge im kommenden Jahr eher zurückhalten. Schuld daran sei aber nicht nur die Weltwirtschaft. Hier machten sich auch die steigenden Arbeits- und Energiekosten in der Bundesrepublik bemerkbar. Die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland habe in den vergangenen Jahren zudem durch vielfältige Regulierungen am Arbeitsmarkt und bürokratische Genehmigungsverfahren in vielen Bereichen gelitten.

Der Dax ist am Montag nach einem guten Start mit Plus 0,7 Prozent im Handelsverlauf aufgrund der schlechten internationalen Konjunkturdaten stark eingebrochen und notiert derzeit mit einem Minus von 1,2 Prozent bei 13.077 Punkten und hat damit fast 250 Punkte einbüßen müssen. Der MDax liegt bei 27.117 Punkten mit minus 1 Prozent, der SDax hält sich mit minus 0,37 Prozent auf 12.112 Punkten etwas besser.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Stuart Miles / Shutterstock.com

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