Vorbörse: US-Techwerte ziehen weiter kräftig an – Dax deutlich im Plus erwartet – Ölpreise entwickeln sich unterschiedlich

onvista
Vorbörse: US-Techwerte ziehen weiter kräftig an – Dax deutlich im Plus erwartet – Ölpreise entwickeln sich unterschiedlich

DEUTSCHLAND: – GEWINNE – Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich dank positiver Vorgaben aus den Vereinigten Staaten ein versöhnlicher Wochenabschluss ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden auf 10.626 Punkte und damit 3,15 Prozent höher als am Donnerstag. Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda verwies unter anderem auf Nachrichten, die Hoffnungen auf eine Verbesserung der Corona-Lage geweckt hätten. So habe eine Bericht vage Hoffnungen geweckt, dass das Pharmaunternehmen Gilead Sciences Erfolge bei der Behandlung von Covid-19-Patienten mit dem Versuchs-Medikament Remdesivir erzielt habe. US-Präsident Donald Trump gab in der Nacht auf Freitag zudem seinen Plan zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bekannt. Er will das Land mit neuen Richtlinien in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen.

USA: – GEWINNE – Mit einem Endspurt ist dem Dow Jones Industrial am Donnerstag doch noch der Sprung in die Gewinnzone gelungen. Der US-Leitindex ging mit plus 0,14 Prozent auf 23.537,68 Punkten ins Ziel. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 0,58 Prozent auf 2.799,55 Punkte vor. Technologie-Aktien waren wie an den Vortagen erneut besser als die Standardwerte. So gewann der Nasdaq 100 1,93 Prozent auf 8.757,83 Punkte. Marktbeobachter glauben, dass viele Tech-Unternehmen gestärkt aus der Virus-Krise herausgehen werden. Neue Wirtschaftsdaten aus den USA fielen indes abermals verheerend aus. So sackte das Geschäftsklima in der Region Philadelphia kräftig ab. Zugleich stellten angesichts der Zuspitzung der Pandemie in den USA die vierte Woche in Folge Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe.

ASIEN: – GEWINNE – Die Börsen Asiens haben am Freitag im Sog positiver Vorgaben von der Wall Street zugelegt. Gut kamen Berichte über womöglich positive Wirkungen eines Medikamentenkandidaten gegen Covid-19 in den USA an, sowie dass der Flugzeugbauer Boeing die Produktion kommende Woche wieder anlaufen lassen will. Derweil schrumpfte Chinas Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie im ersten Quartal erstmals seit Jahrzehnten – positiv überraschten dagegen Daten von der Industrie. Hier sank die Produktion im März nicht so stark wie befürchtet. In China stieg der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen zuletzt um 1,30 Prozent und der Hang Seng in Hongkong gewann mehr als zwei Prozent. In Japan zog der Leitindex Nikkei 225 zuletzt um rund zweieinhalb Prozent an.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

DAX 10 301,54 0,21%

XDAX 10 312,53 0,34%

EuroSTOXX 50 2812,35 0,15%

Stoxx50 2763,66 0,87%

DJIA 23 537,68 0,14%

S&P 500 2799,55 0,58%

NASDAQ 100 8757,83 1,93%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

Bund-Future 172,34 -0,25%

DEVISEN: – DOLLAR LEICHT SCHWÄCHER – Der Euro  ist am Freitag gestiegen und hat sich damit ein Stück weit von den Kursverlusten der beiden Vortage erholt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0874 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Vorabend noch bis auf 1,0817 Dollar gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,0888 Dollar festgesetzt.

Die jüngste Dollar-Stärke hat sich kurz vor dem Wochenende nicht fortsetzen können. Am Morgen verlor der Dollar im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen und der Euro konnte im Gegenzug zulegen. An den Finanzmärkten sorgten auch vage Hoffnungen auf ein Mittel, das gegen die Lungenkrankheit Covid-19 getestet wird, am Morgen für eine freundliche Stimmung. Sichere Anlagehäfen wie der Dollar waren daher weniger gefragt.

US-Präsident Donald Trump will die USA mit neuen Richtlinien in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen. Eine landesweite Schließung könne keine langfristige Lösung sein, sagte er am Donnerstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. „Wir müssen eine funktionierende Wirtschaft haben. Und wir wollen sie sehr, sehr schnell zurückhaben“, sagte er.

Wenig verändert zeigte sich der chinesische Yuan im Handel mit dem Dollar. In Folge der Coronavirus-Pandemie ist Chinas Wirtschaft erstmals seit Jahrzehnten geschrumpft. Wie das Pekinger Statistikamt mitteilte, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal im Jahresvergleich um 6,8 Prozent. Es ist der erste Rückgang seit mindestens 1992, als die Volksrepublik damit begann, Wachstumszahlen quartalsweise zu veröffentlichen.

Euro/USD 1,0873 0,31%

USD/Yen 107,71 -0,2%

Euro/Yen 117,11 0,11%

ROHÖL: – BRENT RAUF – WTI RUNTER – Die Ölpreise haben sich am Freitag uneinheitlich gezeigt. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent am Morgen 28,35 US-Dollar. Das waren 53 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI sank hingegen um 11 Cent auf 19,76 Dollar.

In China ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wegen der Corona-Pandemie erstmals seit Jahrzehnten geschrumpft. Es ist der erste negative Wert seit mindestens 1992, als die Volksrepublik damit begann, Wachstumszahlen quartalsweise zu veröffentlichen. Der Rückgang im ersten Quartal fiel zudem etwas stärker aus als von Experten erwartet – positiv überrascht haben dagegen Daten von Chinas Industrie. Hier sank die Produktion im März nicht so stark wie befürchtet.

Am Vortag hatte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) bereits bekannt gegeben, dass sie einen drastischen Nachfrageeinbruch erwartet. Dies führte kaum noch zu Bewegungen. Schließlich hatten in dieser Woche der Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Corona-Krise bereits einen schweren Wirtschaftseinbruch und die Internationale Energieagentur eine deutlich niedrigere Rohöl-Nachfrage vorhergesagt. Zwischenzeitlich fiel der Preis für US-Öl auf den tiefsten Stand seit 2002.

Nachdem die von führenden Ölnationen vereinbarte Kürzung der Fördermenge in historischen Ausmaßen zuletzt den Ölpreis nicht nachhaltig hatte stabilisieren können, signalisierten Russland und Saudi-Arabien die Bereitschaft zu weiteren Einschnitten. In einer gemeinsamen Erklärung der Energieminister hieß es, die Länder „beobachten den Ölmarkt weiter genau und sind bereit weitere Maßnahmen gemeinsam mit der Opec und anderen Produzenten zu ergreifen, sollte dies nötig sein“.

Brent 28,38 +0,57 USD

WTI 19,68 -0,19 USD

Diese Cybersecurity-Aktie könnte auch zu den Gewinnern der Corona-Krise gehören

Keine Folge mehr verpassen? Einfach den onvista YouTube-Kanal abonnieren!

PS: Das Musterdepot und die Watchlisten von Redaktionsleiter Markus Weingran können Sie auch kostenlos abonnieren und haben Sie damit noch besser im Blick – auch mobil. Legen Sie noch heute gratis Ihren my.onvista-Account an und probieren Sie es aus! >> my.onvista.de

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZALANDO AUF 49 (44,30) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CITIGROUP SENKT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 8,50 (15,50) EUR – ‚BUY‘

COMMERZBANK SENKT ZIEL FÜR KRONES AUF 38 (42) EUR – ‚REDUCE‘

COMMERZBANK SENKT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 7,40 (8,60) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE SENKT ADIDAS AUF ‚UNDERPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 199 (230) EUR

– GOLDMAN SENKT WIRECARD AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 130 (115) EUR

HSBC HEBT BMW AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 62,50 (68) EUR

HSBC SENKT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 30 (33) EUR – ‚HOLD‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN VORZÜGE AUF 160 (205) EUR – ‚BUY‘

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR METRO AG AUF 8 (16) EUR – ‚HOLD‘

UBS SENKT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 60 (74) EUR – ‚BUY‘

BAADER BANK HEBT ZALANDO AUF ‚BUY‘ (ADD) – ZIEL 50 (36) EUR

CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR AIRBUS AUF 82 (87) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– BERENBERG STARTET HASBRO MIT ‚BUY‘ – ZIEL 93 USD

– BERENBERG STARTET MATTEL MIT ‚HOLD‘ – ZIEL 9,50 USD

– BERENBERG STARTET ZYNGA MIT ‚BUY‘ – ZIEL 8,50 USD

HSBC SENKT ZIEL FÜR FIAT CHRYSLER AUF 11 (18,20) EUR – ‚BUY‘

MORGAN STANLEY STARTET T-MOBILE US MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 107 USD

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ZUR ROSE GROUP AUF 200 (205) CHF – ‚BUY‘

– CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ERICSSON AUF 98 (97) SEK – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 360 (350) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR ADYEN AUF 1000 (1015) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR H&M AUF 160 (225) SEK – ‚BUY‘

– HSBC SENKT ZIEL FÜR INDITEX AUF 29 (32) EUR – ‚BUY‘

– HSBC SENKT ZIEL FÜR LONDON STOCK EXCHANGE AUF 7600 (7900) PENCE – ‚HOLD‘

– HSBC SENKT ZIEL FÜR PSA AUF 15,10 (28) EUR – ‚BUY‘

UBS HEBT LAFARGEHOLCIM AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 44 (51) CHF

UBS SENKT ZIEL FÜR CRH PLC AUF 2750 (3175) PENCE – ‚BUY‘

– UBS SENKT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 190 (200) PENCE – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

00:30 GBR: Rio Tinto, Q1 Operation Report

13:00 USA: Schlumberger, Q1-Zahlen

13:00 USA: Procter & Gamble, Q3-Zahlen

13:30 USA: State Street, Q1-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Swiss Re, Hauptversammlung

DEU: Volkswagen, Konzernabsatz Q1/20 mit Aussagen des VW China-Vorstands Wöllenstein für die Region China

TERMINE KONJUNKTUR

04:00 CHN: BIP Q1/20

04:00 CHN: Industrieproduktion 03/20

04:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 03/20

06:30 JPN: Industrieproduktion 02/20 (endgültig)

06:30 JPN: Dienstleistungsindex 02/20

06:30 JPN: Kapazitätsauslastung 02/20

08:00 EUR: Acea, Kfz-Neuzulassungen 03/20

08:00 DEU: Auftragsbestand verarbeitendes Gewerbe 02/20

08:00 DEU: Insolvenzen 01/20

09:00 AUT: Verbraucherpreise 03/20

10:00 ITA: Handelsbilanz 02/20

11:00 EUR: Verbraucherpreise 03/20 (endgültig)

16:00 USA: Frühindikator 03/20

EUR: Moody’s Ratingergebnis Großbritannien

SONSTIGE TERMINE

12:30 DEU: Pk mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Vertretern der Landesregierung von Rheinland-Pfalz zur Lage der Wirtschaft

BEL: Sondersitzung des Europäischen Parlaments (zweiter und letzter Tag)

USA: Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank (findet virtuell statt wegen Coronavirus)

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise, März

Monatsvergleich +0,5 +0,5*

Jahresvergleich +0,7 +0,7*

Kernrate +1,0 +1,0*

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

16.00 Uhr

Sammelindex der Frühindikatoren, März -7,2 +0,1°

*Erstschätzung

(Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

Das könnte Sie auch interessieren

Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 66,44 USD
  • -1,01%
20.04.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
Weitere onvista-News
alle Artikel anzeigen

Zugehörige Derivate auf Ölpreis Brent ... (21)

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs von "db Ölpreis Brent " wird sich in absehbarer Zeit nicht verändern?

Mit Discount-Zertifikaten können Sie auch bei stagnierenden "db Ölpreis Brent "-Kursen eine positive Rendite erzielen.

Erfahren Sie mehr zu Discount-Zertifikaten